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Psychologische Unterstützung ukrainischer Geflüchteter – Staatssekretärin Möbbeck besucht Save Ukraine Halle

Der russische Angriff auf die Ukraine jährte sich im Februar zum vierten Mal. Rund 36.000 Menschen aus der Ukraine leben derzeit in Sachsen-Anhalt. Staatssekretärin Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung, besuchte gestern den Hallenser Verein Save Ukraine e.V. und überreichte einen Förderbescheid in Höhe von 70.000 Euro für das Projekt „Psychologische Brücke – Unterstützung zur erfolgreichen Integration 2026“. Die Stadt Halle stellt eine Kofinanzierung zur Verfügung.

Der Verein unterstützt seit 2022 Menschen aus der Ukraine, die infolge des Krieges ihre Heimat verlassen mussten. Ziel ist es, geflüchteten Menschen nach oft traumatischen Erfahrungen Stabilität, Orientierung und neue Perspektiven zu vermitteln. Save Ukraine Halle bietet dafür psychologische Beratung, Gruppenangebote, Familien- und Jugendprogramme sowie kreative und körperorientierte Methoden zur Verarbeitung belastender Erlebnisse an. Darüber hinaus ist der Verein ein wichtiger Ort für interkulturelle Begegnungen, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.

Susi Möbbeck würdigte das Engagement des Vereins für ein gelingendes Ankommen in der neuen Heimat: „Menschen, die Krieg, Verlust und Flucht erlebt haben, brauchen mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie brauchen Orte, an denen sie Halt finden und neue Kraft schöpfen können. Save Ukraine schafft ein Angebot, das psychologische Stabilisierung und Integration miteinander verbindet.“

„Der Stadt Halle (Saale) ist die psychologische und soziale Begleitung geflüchteter Menschen ein zentrales Anliegen“, betont Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales. „Projekte wie dieses stärken nicht nur die individuellen Chancen der Geflüchteten, sondern entlasten auch unsere kommunalen Strukturen und unterstützen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt.“

Im Zeitraum von Juni bis Dezember 2025 führte der Verein mehr als 60 Einzelberatungen durch. Hinzu kamen regelmäßige psychologische Gespräche und Gruppensitzungen, rund 120 Treffen des Sprachclubs, kreative und kunsttherapeutische Angebote, Frauenkreise und Familienformate, Jugendtreffen sowie Informationsveranstaltungen mit Jobcentern, Krankenkassen und weiteren Institutionen.

Weitere Informationen zum Verein Save Ukraine e.V. finden sich unter: https://save-ukraine-halle.org/. Bei Interesse an Bildern vom Besuch stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.