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Bundesrat: Sozialministerin Grimm-Benne unterstützt „Public-Viewing-Verordnung“ zur Fußball-WM

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne unterstützt das Vorhaben des Bundes, während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 den Lärmschutz zu lockern, um gemeinsames Fußballschauen auch in den späten Abendstunden etwa bei Public Viewing Veranstaltungen zu ermöglichen.

Der Bundesrat hat heute grünes Licht für die sogenannte „Verordnung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien über die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2026“ gegeben, nachdem sie unter anderem den Gesundheitsausschuss passiert hatte.

Sozialministerin Petra Grimm-Benne erklärte: „Die WM lebt vom gemeinsamen Mitfiebern beim Public-Viewing. Wenn Fans zusammenkommen, um ihre Mannschaft anzufeuern, entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das weit über den Sport hinausgeht. Die Verordnung ermöglicht gemeinsames Fußballschauen auch in späten Abendstunden. Wir schaffen einen Ausgleich zwischen Lärmschutz und Fankultur. Freuen wir uns auf ein sommerliches Fußballfest!“

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in Mexiko, Kanada und den USA statt. Aufgrund der Zeitverschiebung werden viele Spiele in Deutschland erst in den späten Abendstunden oder in der Nacht übertragen. Sowohl Partien der Vorrunde als auch Begegnungen der Finalrunde fallen teilweise in die Nachtzeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit.

Grundsätzlich gilt der nächtliche Lärmschutz ab 22 Uhr. Für die Dauer der Weltmeisterschaft schafft die Verordnung nun einen rechtssicheren Rahmen, damit Übertragungen auch in diesem Zeitraum möglich sind. Über die Durchführung konkreter Veranstaltungen entscheiden weiterhin die zuständigen Behörden vor Ort im Einzelfall.