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Neues Zuhause für 56 Menschen mit Behinderungen: Sachsen-Anhalt fördert neues Wohnheim in Beetzendorf mit 10,9 Millionen Eur

Mit rund 10,9 Millionen Euro fördert Sachsen-Anhalt die Erweiterung des Caritas Wohnheim Friedrich Lorenz in Beetzendorf (Altmarkkreis Salzwedel).

Sozialministerin Petra Grimm-Benne sagte bei der heutigen Grundsteinlegung: „Mit dem Rückenwind des Corona-Sondervermögens stärken wir die soziale Infrastruktur in der Region. Das neue Wohngebäude mit 56 barrierefreien Einzelzimmern wird Menschen mit Behinderungen optimale Wohn- und Förderangebote bieten. Dazu gehören eine moderne Ausstattung und genügend Platz. Als Ort gelebter Inklusion sorgt das Wohnheim für ein deutliches Plus an Lebensqualität, Teilhabe und Infektionsschutz.“

In den Neubau der stationären Eingliederungshilfe ziehen im kommenden Jahr Menschen mit mehrfachen Behinderungen aus Letzlingen ein, da der dortige Außenstandort nicht mehr den baulichen Mindestanforderungen genügt. Insgesamt entstehen auf zwei Etagen Einzelzimmer mit separater Sanitäreinheit, aufgeteilt auf vier Wohngruppen mit Gemeinschafts- und Außenbereichen. Dazu kommen Therapie-, Personal- und Technikräume.

Einrichtungsleiterin Annika Stricker: „Der Neubau ist ein Zeichen der Hoffnung, der Fürsorge und des Engagements für eine inklusive Gesellschaft. Mit der heutigen Grundsteinlegung schlagen wir ein neues Kapitel dieser Einrichtung auf, das den Bewohnerinnen und Bewohnern den Raum, die Unterstützung und die Wertschätzung bietet, die sie verdienen.“

Das Caritaswohnheim Friedrich Lorenz mit seinen mehr als 100 Mitarbeitenden wurde vor 30 Jahren eingeweiht. Zu ihm gehören neben dem Außenstandort in Letzlingen eine betreute Außenwohngruppe sowie eine eigenverantwortlich lebende Außengruppe in Beetzendorf. Davor lebten Bewohnerinnen und Bewohner meist in den Fachkrankenhäusern Uchtspringe und Haldenleben.

Hintergrund:

Träger und Einrichtungen im Bereich der Pflege und Eingliederungshilfe können einen Zuschuss aus dem Förderprogramm „Investitionen Pflege und Wohnen“ beantragen. Die Mittel für dieses Programm stammen aus dem Corona-Sondervermögen, das vom Land mit einem Gesamtvolumen von 154 Millionen Euro zur Bewältigung und Prävention der Folgen der Pandemie bereitgestellt wird. Bislang wurden landesweit 99 Anträge bewilligt.