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Klare Haltung für Mitbestimmung, Solidarität und Demokratie – Susanne Wiedemeyer erhält die Ehrennadel Sachsen-Anhalts

Susanne Wiedemeyer erhält die Ehrennadel Sachsen-Anhalts

Für ihr jahrelanges Engagement gegen Rassismus und für Solidarität ist Susanne Wiedemeyer mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne würdigte die Gewerkschafterin im Ruhestand mit der zweithöchsten Auszeichnung des Landes: „Mit klarem Kompass und solidarischer Grundhaltung steht Susanne Wiedemeyer an der Seite derjenigen, die zu oft nicht gesehen werden. Ihr Einsatz für betriebliche Mitbestimmung und faire Arbeitsbedingungen ist gelebte Demokratie. Sie hat dicke Bretter gebohrt, um das Leben vor und hinter den Betriebstoren zu verbessern. Wer sich mit ihr anlegt, hat schnell gemerkt: Diese Stimme hat Gewicht.“

Über ihr gewerkschaftliches Wirken hinaus ist Wiedemeyers Lebensweg geprägt von einem mutigen Engagement für Demokratie. Als Vorstandsvorsitzende von Miteinander e.V. und Mit-Initiatorin des Unteilbar-Bündnisses setzt sie seit Jahren klare Zeichen gegen rechte Gewalt und Diskriminierung. „In einer Zeit, in der Hass und Hetze lauter werden, zeigt Susanne Wiedemeyer Rückgrat und schmiedet demokratische Allianzen aus Politik, Gewerkschaften, Kirchen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft“, betonte die Ministerin.

Nach 34 Jahren im Dienst tritt die stellvertretende Bezirksvorsitzende und Landesleiterin des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Sachsen-Anhalt seit Dezember beruflich kürzer. Ehrenamtlich bleibt sie weiterhin engagiert, unter anderem bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, bei der AOK und im GKV-Spitzenverband.