Antifeministische Positionen gewinnen an Raum, Anfeindungen nehmen zu und grundlegende Fragen der Gleichberechtigung werden wieder verstärkt infrage gestellt. In dieser Situation ist der Landesfrauenrat eine starke Stimme, die für mehr Gleichberechtigung einsteht.“ Für diese wichtige Arbeit des Landesfrauenrates übergab die Ministerin einen Förderbescheid in Höhe von 239.600 Euro an die neugewählte Vorsitzende des Landesfrauenrates, Annett Kannenberg-Bode.
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V., der im Dezember sein 35-jähriges Bestehen feiert, ist als überparteilicher und überkonfessioneller Dachverband eine zentrale Stimme für Fraueninteressen im Land. Er bündelt unterschiedliche Perspektiven, bringt gleichstellungspolitische Anliegen in politische Entscheidungsprozesse ein und fungiert zugleich als Vermittlerin zwischen Zivilgesellschaft und Politik. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist die Bekämpfung digitaler Gewalt. Neue Erscheinungsformen digitaler Gewalt – etwa durch den missbräuchlichen Einsatz digital bearbeiteter Bild- und Videoinhalte – verdeutlichen, dass der Schutz von Betroffenen konsequent weiterentwickelt werden muss.

