Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 849.000 Euro übergeben. „Der Umbau zu einem modernen, barrierearmen Umfeld wird die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner deutlich verbessern. Durch die Umwandlung von Mehrbett- in Einzelzimmer schaffen wir mehr Privatsphäre, erhöhen den Wohnkomfort und stärken zugleich den Infektionsschutz“, so Grimm-Benne.
In der Einrichtung mit 76 Plätzen sollen vier Mehrbettzimmer in Einzelzimmer mit modernen Sanitärbereichen umgewandelt werden. Zudem soll der Eingangsbereich um einen Begegnungsraum ergänzt und die Wege, Sitzbereiche und Grünflächen des Innenhofs aufgewertet werden. In Fällen künftiger Pandemien werden durch die räumliche Neustrukturierung negative psychosoziale Folgen etwaiger Infektionsschutzmaßnahmen gemindert.
Kai Dethloff, Vorstandsvorsitzender des AWO Kreisverbandes Magdeburg, der die Förderlogik (Klimaanpassung, Resilienz, Wohnqualität) und die Wertschätzung für Bewohnerinnen, Bewohner und Pflegekräfte besonders betont, sagt: „Ich danke dem Land Sachsen-Anhalt für diese wichtige Förderung. Sie ermöglicht uns nicht nur, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, sondern vor allem die Lebensqualität der Menschen in unserem Haus spürbar zu verbessern. Der Umbau bedeutet eine Stärkung von Würde und Teilhabe und vor allem auch von guter Pflege. Außerdem werden sich die Arbeitsbedingungen unseres Pflegepersonals dadurch verbessern. Ich verstehe die Förderung deshalb auch als Wertschätzung dieser anspruchsvollen Arbeit. Als AWO stehen wir für soziale Verantwortung und für eine Pflege, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Diese Investition stärkt genau das. Und damit auch die Zukunft unseres Hauses.“
Hintergrund:
Träger und Einrichtungen im Bereich Pflege und Eingliederungshilfe haben die Möglichkeit, einen Zuschuss aus dem Förderprogramm „Investitionen Pflege und Wohnen“ zu beantragen. Die Mittel für dieses Programm stammen aus dem Corona-Sondervermögen, das das Land zur Bewältigung und Prävention der Folgen der Pandemie bereitgestellt hatte. Das Gesamtvolumen der Fördermittel beläuft sich auf 154 Millionen Euro. Bis heute hat die Investitionsbank Sachsen-Anhalt insgesamt 102 eingereichte Anträge bewilligt.

