Für insgesamt 10,3 Millionen Euro erfolgt eine umfassende Erneuerung des Areals: Das 1997 errichtete dreistöckige Haus wird modernisiert und an der Stelle des vorgelagerten Flachbaus entsteht ein neues dreigeschossiges Gebäude.
Sozialministerin Petra Grimm-Benne: „Ich freue mich, dass Sachsen-Anhalt dieses wichtige Vorhaben in Osterwieck mit rund 8,9 Millionen Euro unterstützt. Jeder Euro der Förderung ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft.“ Die Mittel für das Förderprogramm „Investitionen Pflege und Wohnen“ stammen aus dem Sondervermögen Corona, das vom Land Sachsen-Anhalt zur Bewältigung und Prävention der Folgen der Pandemie bereitgestellt wird. Das Gesamtvolumen dieser Fördermittel für Träger und Einrichtungen im Bereich Pflege und Eingliederungshilfe beläuft sich auf 154 Millionen Euro.
Andrea Steffen, Heimleiterin des St. Stephanus: „Mit diesem Bauvorhaben schaffen wir die Grundlage, die Lebensqualität und damit auch das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig zu verbessern – insbesondere durch die Entstehung weiterer Einzel- und Familienzimmer. Gleichzeitig haben wir großen Wert darauf gelegt, ein modernes und zukunftsfähiges Arbeitsumfeld zu schaffen.“
Doreen Krüger, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes und frühere Heimleiterin: „Nach Jahren intensiver Planung freuen wir uns sehr über die sichtbaren Baufortschritte. Mit der heutigen Verankerung der Zeitkapsel vereinen wir unsere Geschichte fest mit den neuen Mauern unseres Hauses und bewahren damit ein Stück unserer Gegenwart.“
Der Neubau mit 16 Einzelzimmern sowie Verwaltung, Küche und Gemeinschaftsraum soll Ende des Jahres fertiggestellt sein. Danach beginnt der Umbau der beiden dreistöckigen Altgebäudeflügel. Aus den bislang 72 Plätzen, sollen nach Fertigstellung 75 Bewohner einen attraktiven Lebensmittelpunkt finden.

