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„GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt“ – Sozialpartnerschaft im Fokus

„Die Sicherung, Gewinnung und Entwicklung von Fachkräften setzt attraktive Arbeitsbedingungen in den Unternehmen in Sachsen-Anhalt voraus“ sagte die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, auf der Fachtagung „Schichtarbeit demografiesensibel und zukunftsfähig gestalten“ am 23. März 2017 in der Georg-Friedrich-Händel-Halle in Halle (Saale). Dort kamen über 80 Gäste zum Austausch über die Gestaltung von Schichtarbeit unter Berücksichtigung der Demografie zusammen. Eng verbunden mit einer demografiesensiblen Gestaltung der Arbeitsbedingungen ist die Gesunderhaltung der Beschäftigten, stellten übereinstimmend die anwesenden Personalverantwortlichen und Betriebsrät*innen fest. In Impulsvorträgen und Themenkreisen wurde Gute Praxis aus der Praxis vorgestellt und diskutiert. Übereinstimmung herrschte in der Auffassung, dass GUTE ARBEIT und attraktive Arbeitsbedingungen nur mit einer funktionierenden Sozialpartnerschaft zu erreichen sind. Ein bestehender Tarifvertrag und Vereinbarungen auf betrieblicher Ebene bilden hierbei die Basis. Gerade die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und der Arbeitgeberverband NORDOSTCHEMIE bieten hier Beispiele für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herausforderung der nächsten Jahre besteht darin, die Angebote in den Betrieben mit den Angeboten auf lokaler und regionaler Ebene zu synchronisieren, um als Standort Sachsen-Anhalt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen interessant zu sein. Die Fachtagung wurde in Zusammenarbeit der Projekte „GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt“ und „SCHICHT Ost“ der Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC) organisiert.