Fonds Heimerziehung in der DDR

Ehemalige Heimkinder, die körperliche und seelische Gewalt erfahren haben, können Unterstützung und Beratung bekommen. Bund und Länder haben dafür einen Fonds für DDR-Heimkinder aufgelegt.

Der Fondsgelder werden hälftig aus Mitteln des Bundes und der ostdeutschen Länder finanziert werden. Sachsen-Anhalt steuert nach gegenwärtigen Berechnungen in den Jahren bis 2018 rund 26,7 Millionen Euro aus der Landeskasse bei.

Die individuelle Beratung der ehemaligen Heimkinder erfolgt in Sachsen-Anhalt über eine Beratungsstelle. Anmeldungen waren bis zum 30. September 2014 möglich.

Für eine Terminabsprache oder Anfragen:

Beratungsstelle DDR-Heimkinderfonds Sachsen-Anhalt
Turmschanzenstraße 25
39114 Magdeburg
Telefon: 0391-567 4023
Fax:      0391-567 4032

Zusätzlich können Sie uns immer über heimkinderfonds(at)ms.sachsen-anhalt.de erreichen.

NEU:
Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Aktenrecherche in den Jugendämtern der Landkreise und kreisfreien Städte Sachsen-Anhalts finden Sie hier...

Grundsätzliche Informationen zur Unterstützung für ehemalige Heimkinder in Ost und West finden Sie hier...

Detaillierte Informationen zur Umsetzung des Heimkinderfonds Ost finden Sie hier...

Den Bericht zur „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“ finden Sie hier... 

Landkarte Sachsen-Anhalt mit den Orten der Kinderheime ...

Medienanfragen bitte an
Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Soziales
und Integration
Turmschanzenstraße 25
39114 Magdeburg
Telefon: 0391 567 4612, -4608
Fax: 0391 567 4622
Email: MS-Presse(at)ms.sachsen-anhalt.de

Vergangenheit bewältigen: Filmportraits stellen Fotografen vor

Thomas Senft, Ministerin Petra Grimm-Benne, Dr. Susamm Baumgartl, Leiterin Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
Thomas Senft, Ministerin Petra Grimm-Benne, Dr. Susamm Baumgartl, Leiterin Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Begleitend zur Foto-Ausstellung „Vergangenheit bewältigen. 4 ehemalige Heimkinder aus 4 Jahrzehnten und das gemeinsame Hobby Fotografie“ sind vier Filmportraits entstanden. Torsten, Thomas, Brigitte und Nicole, die vier Fotografen, geben darin Einblick in ihre Lebensgeschichten. Mit dem Ausstellungsprojekt wollen die vier Hobby-Fotografen, die in unterschiedlichen Jahrzehnten in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen der DDR leben und arbeiten mussten, die Realität der Heimerziehung in der DDR darstellen und dokumentieren. Ihre Wanderausstellung war bereits an verschiedenen Orten in Sachsen-Anhalt und zuletzt auch in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union in Brüssel zu sehen. Die Besucher sollen die damalige Zielstellung und die Praktiken staatliche Erziehung sachlich, emotional, in jedem Fall eindrücklich erfahren können. Die von „lichtempfindlich Filmproduktion“ in Magdeburg realisierten Filme unterstreichen dieses Ziel sehr nachdrücklich. In Brüssel wurden sie erstmals öffentlich gezeigt, jetzt stehen sie auch online zur Verfügung.

Zu den Filmporträts ...