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Aufgaben des Zentrums "Frühe Hilfen für Familien"

Dem Zentrum „Frühe Hilfen für Familien“ obliegen nachfolgend genannte Aufgaben:

  • Die Unterstützung der lokalen Netzwerke Kinderschutz,
  • die Beratung der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe, vor allem in Fragen des Aufbaus eines Qualitätsmanagements im Kinderschutz,
  • die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Verfahren, Methoden und Instrumenten der Gefährdungseinschätzung,
  • die Unterstützung von Maßnahmen zur Deckung des Qualifizierungsbedarfes der in der Jugendhilfe oder sonstigen dem Kindeswohl dienenden Einrichtungen und Institutionen Tätigen,
  • die Kooperation mit den gesetzlichen Krankenkassen,
  • der weitere Aus- und Aufbau bereits vorhandener Projekte wie z.B. die Erhöhung der Anzahl der Familienhebammen und der Familienpaten des Landes Sachsen-Anhalt sowie
  • die Erstellung einer Internetwissensplattform

Zur Erfüllung dieser Aufgaben bedarf es unter anderem der

  • Ermittlung und Analyse der lokalen Bedarfe,
  • Analyse von Evaluierungen bisheriger Projekte und deren Optimierung,
  • Ermittlung des Qualifizierungsbedarfes
  • Schaffung von Kommunikationsstrukturen
  • Installierung eines Qualitätsmanagementprozesses

Jetzt anmelden: Berufsbegleitende Qualifizierung zur Familienhebamme

Fachkräfte sollen sich für die anspruchsvolle Arbeit in den Frühen Hilfen qualifizieren können.
Alle Infos und Anmeldeformalitäten hier

Vernetzung im Sinne des Kinderschutzes

Am Freitag, den 13.09.2016 veranstaltet das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt den Fachtag:

„Vernetzung im Sinne des Kinderschutzes – Kooperationsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote der Netzwerke Kinderschutz und Frühe Hilfen“

Termin: 13. September 2019, 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Veranstaltungsort:   Gesellschaftshaus am Klosterbergegarten, Schönebecker Straße 129, 39104 Magdeburg

Die Veranstaltung richtet sich an die Koordinierenden der Netzwerke Kinderschutz und Frühe Hilfen, Ihre Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner, an alle ambulant tätigen Ärzte und Zahnärzte, insbesondere an Kinder- und Hausärzte sowie an Psychotherapeuten.
Die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt und die Ärztekammer Sachsen-Anhalt haben den Fachtag als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Es werden 4 Fortbildungspunkte vergeben.

Die weiteren Informationen können Sie dem anliegenden Programm entnehmen. Ihre Anmeldungen können Sie bis zum 06.09.2019 per E-Mail an Jacqueline.Bock(at)ms.sachsen-anhalt.de oder Fax: 0391 567 4035 senden.

Gern stehe ich für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.
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Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch besser schützen

Magdeburg. Fachkräfte, die tagtäglich mit Kindern und Jugendlichen umgehen, müssen auf Anzeichen eines sexualisierten Missbrauchs gut vorbereitet sein und wissen, wie in einem derartigen Fall kompetent zu reagieren ist. Das hat Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne heute im Rahmen einer Fachtagung im Magdeburger Gesellschaftshaus vor rund 200 Fachkräften deutlich gemacht.
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Hinsehen. Hinhören. Handeln! Fachtag Sachsen-Anhalt 2019 zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt

Sachsen-Anhalt will weitere Kräfte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt mobilisieren. Auf dem interdisziplinären Fachtag „Hinsehen. Hinhören. Handeln!“ am 14. Juni 2019 diskutierten rund 200 Teilnehmende mit Sozialministerin Petra Grimm-Benne, dem Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, und weiteren Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis Möglichkeiten eines noch besser aufeinander abgestimmten interdisziplinären Ansatzes. Säulen des weiteren Engagements sind Fortbildungsangebote für in der Kinder- und Jugendhilfe Tätige sowie Präventionsprojekte für Kinder und Jugendliche. In der Folge wird die Tagung dokumentiert.

Ministerin will System der Frühen Hilfen fit für Zukunft machen

Magdeburg. „Jedes Kind, egal welcher Herkunft, hat ein Recht auf ein liebevolles und behütetes Aufwachsen“, sagt Familienministerin Petra Grimm-Benne anlässlich eines Fachtages zu Perspektiven der sogenannten Frühen Hilfen in Sachsen-Anhalt. Fachkräfte der Frühen Hilfen unterstützen werdende Eltern in der Schwangerschaft und Familien in den ersten Lebensjahren des Kindes. Allein 41 Familienhebammen und 19 Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen betreuen jährlich rund 500 Familien im Land. mehr ...

Vorträge: 

"Die Etablierung der Frühen Hilfen in Deutschland. Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen". Jörg Backes, Nationales Zentrum Frühe Hilfen, BZgA

"Die Ausrichtung der Frühen Hilfen in Sachsen-Anhalt". Marcel E. Christoph, Landeskoordinierungsstelle im Zentrum "Frühe Hilfen" für Familien

"Die Familie im Zentrum Wie haben die Frühen Hilfen kommunalen Agieren verändert?", Prof. Dr. Jörg Fischer, FH Erfurt

Schwangere und Familien mit Kleinkindern profitieren weiter von Frühen Hilfen

Halle. Schwangere und Familien mit kleinen Kindern können auch künftig auf Frühe Hilfen bauen: Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley unterzeichnete beim Besuch der Universitätsklinik in Halle/Saale gemeinsam mit Sozialministerin Petra Grimm-Benne die Verwaltungsvereinbarung zur Bundesstiftung Frühe Hilfen. Damit stellt der Bund künftig Ländern und Kommunen jährlich rund 51 Millionen für den Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr zur Verfügung.
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„Frühe Hilfen – Kinderschutz. Netzwerke in Sachsen-Anhalt“

„Frühe Hilfen – Kinderschutz. Netzwerke in Sachsen-Anhalt“ heißt ein Film, der über Modellprojekte informiert, die zur Optimierung der Kooperation von Geburtskliniken mit weiterführenden Unterstützungsangeboten für junge Familien umgesetzt wurden. Er beschreibt die konzeptionelle Ausrichtung der „Frühen Hilfen“ und informiert über wichtige Neuerungen des Bundeskinderschutzgesetzes. Es wird gezeigt, welche Strukturen mit den lokalen Netzwerken „Kinderschutz und Frühe Hilfen“ in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Der Film liegt jetzt auch in barrierefreier Fassung vor.

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