Aufgaben des Zentrums "Frühe Hilfen für Familien"

Logo Zentrum "Frühe Hilfen für Familien"
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Dem Zentrum „Frühe Hilfen für Familien“ obliegen nachfolgend genannte Aufgaben:

  • Die Unterstützung der lokalen Netzwerke Kinderschutz,
  • die Beratung der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe, vor allem in Fragen des Aufbaus eines Qualitätsmanagements im Kinderschutz,
  • die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Verfahren, Methoden und Instrumenten der Gefährdungseinschätzung,
  • die Unterstützung von Maßnahmen zur Deckung des Qualifizierungsbedarfes der in der Jugendhilfe oder sonstigen dem Kindeswohl dienenden Einrichtungen und Institutionen Tätigen,
  • die Kooperation mit den gesetzlichen Krankenkassen,
  • der weitere Aus- und Aufbau bereits vorhandener Projekte wie z.B. die Erhöhung der Anzahl der Familienhebammen und der Familienpaten des Landes Sachsen-Anhalt sowie
  • die Erstellung einer Internetwissensplattform

Zur Erfüllung dieser Aufgaben bedarf es unter anderem der

  • Ermittlung und Analyse der lokalen Bedarfe,
  • Analyse von Evaluierungen bisheriger Projekte und deren Optimierung,
  • Ermittlung des Qualifizierungsbedarfes
  • Schaffung von Kommunikationsstrukturen
  • Installierung eines Qualitätsmanagementprozesses

Schwangere und Familien mit Kleinkindern profitieren weiter von Frühen Hilfen

Katarina Barley und Petra Grimm-Benne
Bundesministerin Katarina Barley (l.) und Ministerin Petra Grimm-Benne nach der Vertragsunterzeichnung.

Halle. Schwangere und Familien mit kleinen Kindern können auch künftig auf Frühe Hilfen bauen: Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley unterzeichnete beim Besuch der Universitätsklinik in Halle/Saale gemeinsam mit Sozialministerin Petra Grimm-Benne die Verwaltungsvereinbarung zur Bundesstiftung Frühe Hilfen. Damit stellt der Bund künftig Ländern und Kommunen jährlich rund 51 Millionen für den Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr zur Verfügung.
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„Frühe Hilfen – Kinderschutz. Netzwerke in Sachsen-Anhalt“

Barrierefreier Film zu "Frühe Hilfen" jetzt online

„Frühe Hilfen – Kinderschutz. Netzwerke in Sachsen-Anhalt“ heißt ein Film, der über Modellprojekte informiert, die zur Optimierung der Kooperation von Geburtskliniken mit weiterführenden Unterstützungsangeboten für junge Familien umgesetzt wurden. Er beschreibt die konzeptionelle Ausrichtung der „Frühen Hilfen“ und informiert über wichtige Neuerungen des Bundeskinderschutzgesetzes. Es wird gezeigt, welche Strukturen mit den lokalen Netzwerken „Kinderschutz und Frühe Hilfen“ in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Der Film liegt jetzt auch in barrierefreier Fassung vor.

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