2. Herzwoche Sachsen-Anhalt 2019

Gemeinsam gegen hohe Herzinfarkt-Sterblichkeitsrate in Sachsen-Anhalt vorgehen

Ministerin Petra Grimm-Benne
Ministerin Petra Grimm-Benne

Ministerin Petra Grimm-Benne: "Auch wenn die Gesamtzahl der tödlichen Herzleiden seit Jahren kontinuierlich zurückgeht, zählen die Herzkrankheiten noch immer zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Wie der Deutsche Herzbericht zeigt, gibt es aber große regionale Unterschiede. So ist die Sterblichkeit am akuten Herzinfarkt vor allem in den ostdeutschen Bundesländern und hier insbesondere in Sachsen-Anhalt am höchsten. Die Ursachen sind vielfältig und zum Teil auch strukturell bedingt, aber es ist eindeutig und unstrittig, dass es großer Anstrengungen bei der Bevölkerungsaufklärung bedarf, um diesen Zustand zu ändern. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir - das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, die Vertreter aus dem Bereich der Ärzteschaft, der Krankenkassen, der Apotheken sowie die Deutsche Herzstiftung - die Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Sachsen-Anhalt verringern. Erreicht werden soll dies durch breit gestreute Informationen über:

  • die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • einen gesunden und aktiven Lebensstil,
  • die Warnzeichen eines Herzinfarkts sowie
  • das richtige Verhalten im Notfall
  • die Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung. 

Wir bitten Sie herzlich, sich aktiv an der langfristig angelegten Aktion „Sachsen-Anhalt gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ zu beteiligen." 

Initiative Herzgesundheit übt Schulterschluss für die zweite Herzwoche 2019

Initiative Herzgesundheit
Vertreter der Initiative Herzgesundheit planen zweite Herzwoche.

Die landesweite Herzwoche wird nach ihrer diesjährigen Premiere in 2018 im Juni 2019 fortgesetzt. Darauf haben sich die Vertreterinnen und Vertreter der Initiative Herzgesundheit Sachsen-Anhalt geeinigt. Sie zogen der Auswertung der ersten Herzwoche eine positive Bilanz. "Die Menschen müssen der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mehr Aufmerksamkeit schenken, das gelingt nur durch Nachhaltigkeit", sagt Staatssekretärin Beate Bröcker. Mehr: