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Fragen und Antworten zu den aktuellen Corona-Regeln (Stand: 20.01.2022, unter Einbeziehung der 4. ÄVO zur 15. EindV)

Inhaltsverzeichnis

Wo findet man die gültigen 7-Tage-Inzidenzen?

Eine Übersicht über die durch das Robert-Koch-Institut gemeldeten Inzidenzen in den einzelnen Landkreisen finden Sie hier ...

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Welche Indikatoren werden neben der 7-Tage-Inzidenz berücksichtigt?

Bei der Beurteilung des Infektionsgeschehens und der Belastung des Gesundheitswesens sind neben der 7-Tage-Inzidenz und der Impfquote als weitere Indikatoren die landesweite 7-Tage- Inzidenz Hospitalisierungen, die landesweite Bettenbelegung in den Krankenhäusern und die landesweite ITS-Auslastung zu berücksichtigen. Die Landkreise und kreisfreien Städte haben die genannten Indikatoren in ihren Entscheidungsprozess einzubeziehen. Sie können auf dieser Grundlage im Rahmen einer Gesamtabwägung weitere Maßnahmen treffen. Insbesondere können Sie Kontaktbeschränkungen im privaten und öffentlichen Raum, weitergehende Personenbeschränkungen bei Veranstaltungen, in Einrichtungen und bei Angeboten  oder weitere Testpflichten anordnen. 

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Bis wann gelten die Maßnahmen der Eindämmungsverordnung?

Die Maßnahmen der 15. Eindämmungsverordnung gelten vorerst bis zum 28. Januar 2022.

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3-G-Regelung - Wenn ein negatives Testergebnis vorausgesetzt wird: Welche Tests sind erlaubt? Sind Getestete, Genesene und Kinder von der Testpflicht ausgenommen?

Von der Testpflicht ausgenommen sind

  • Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (d.h. ab dem 18. Geburtstag gilt die Ausnahme nicht mehr), die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen; bitte beachten Sie, dass Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren in der Ferienzeit nicht von der Testpflicht befreit sind, da in diesem Zeitraum keine regelhafte Testung im Rahmen des Schulbetriebes stattfindet.
  • geimpfte Personen: Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises im Sinne von § 2 Nr. 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sind und keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen,
  • Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises im Sinne von § 2 Nr. 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sind und keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen (genesene Personen); ein Genesenennachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR-, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist; die weiteren Vorgaben veröffentlicht das Robert Koch-Institut unter www.rki.de/covid-19-genesenennachweis; die Testung muss mindestens 28 Tage und darf höchstens 90 Tage zurückliegen. Ein alleiniger Antikörpernachweis ist laut Robert Koch-Institut nicht ausreichend, unabhängig vom gemessenen Antikörperwert. Daher kann ein Antikörpernachweis nicht zur Ausstellung eines Genesenennachweises herangezogen werden. Auf die entsprechenden FAQs des RKI wird verwiesen: www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html (Frage: "Wer gilt als geschützt? Weshalb reicht ein positiver Antikörper-Test nicht als Nachweis für eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung aus?"),
  • Personen, die medizinische Gründe glaubhaft machen, die der Durchführung der Testung entgegenstehen.

Als Getestete im Sinne dieser Verordnung gelten diejenigen Personen, bei denen

  • eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung über eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), die nicht älter als 48 Stunden ist, oder
  • eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung über einen PoC-Antigen-Test (Schnelltest), der nicht älter als 24 Stunden ist,

vorliegt. Auch Laien-​​Selbsttests mit negativem Ergebnis als "Schnelltests zur Selbstanwendung unter Aufsicht" vor Ort unter Aufsicht des jeweiligen Verantwortlichen oder einer von ihm beauftragten Person vor dem Betreten der jeweiligen Einrichtung genügen den Anforderungen. Zur Beauftragung gehört eine Einweisung in die Durchführung und Beaufsichtigung der Testung mit dem konkret eingesetzten Testkit. Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten Bescheinigungen über Schnelltests über eine betriebliche Testung ausstellen. Einen Anspruch auf die Durchführung und folglich auch Bescheinigung eines Schnelltests haben die Beschäftigten gegenüber den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern nicht. Ein Nachweis der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers über einen Selbsttest wird hingegen nicht anerkannt.

Eine Übersicht, wo Sie einen Corona-Schnelltest in Ihrem Landkreis oder Ihrer kreisfreien Stadt durchführen können, finden Sie hier ...

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Wie lange gilt der Genesenennachweis?

Die Gültigkeitsdauer des Genesenennachweises beträgt 90 Tage. Zugrunde gelegt werden muss eine labordiagnostische Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR-, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), die mindestens 28 Tage und höchstens 90 Tage zurückliegen darf.

Für weitere Informationen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/genesenen-status-corona-1999020 sowie https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Genesenennachweis.html.
Wenn der Genesenen-Status nach drei Monaten abgelaufen ist, braucht man nur eine einzelne Impfdosis, um als vollständig geimpft zu gelten. Und zwar gilt man in diesem Fall – anders als sonst – bereits als „vollständig geimpft" ab dem Tag der verabreichten Impfstoffdosis.

Erhalten Kinder und Jugendliche stets Zutritt, wenn das 2-G- / 2-G-Plus- Zugangsmodell angewendet wird oder eine Testpflicht vorgesehen ist? Wie verhält sich dies in den Ferienzeiten?

Grundsätzlich erhalten Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre  Zutritt zu Einrichtungen und Ladengeschäften, in denen das 2-G- / 2-G-Plus- Zugangsmodell angewendet wird oder in der Verordnung eine Testpflicht vorgesehen ist. Hintergrund ist die regelmäßige Testung im Schulunterricht. In der Zeit der Ferienzeit gilt für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren jedoch, dass sie einen aktuellen negativen Test vorweisen müssen, um Zutritt zu erhalten.

Bitte beachten Sie, dass im ÖPNV das Bundesinfektionsschutzgesetz vorsieht, dass von der 3-G-Regel neben Geimpften und Genesenen nur Kinder bis einschließlich 5 Jahre sowie - außerhalb der Ferienzeit - Schülerinnen und Schüler ausgenommen sind.

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In welchen Bereichen gilt die Testverpflichtung?

  • Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen,
  • Archive und Bibliotheken sowie Stadt- und Naturführungen,
  • Jahr- und Spezialmärkte, Messen und Ausstellungen,
  • Öffentlicher Personenverkehr,
  • Außerschulische Bildungsangebote und Angebote von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen,
  • körpernahe Dienstleistungen von Friseursalons, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massage- und Fußpflegepraxen, Piercing- und Tattoo-Studios sowie von medizinisch notwendigen Behandlungen durch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Medizinische Fußpfleger (Podologen),
  • Prostitutionsstätten, Prostitutionsfahrzeuge und die Prostitutionsvermittlung,
  • Arbeitsplatz.

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Werden Geimpfte und Genesene bei der Ermittlung der Teilnehmendenzahlen bspw. von Veranstaltungen mitgezählt?

Geimpfte und Genesene werden bei der Berechnung der zulässigen Personenzahl bspw. im Zusammenhang mit Kulturveranstaltungen oder privaten Feiern grundsätzlich nicht mitgezählt. Diese dürfen zu der zulässigen Personenzahl hinzugerechnet werden. Bei den Abstandsregelungen sowie den Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, die sicherstellen, dass sich höchstens eine Person je 10 Quadratmeter der Verkaufsfläche in den Räumlichkeiten aufhält, müssen hingegen vollständig geimpfte und genesene Personen mitberücksichtigt werden.

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Was bedeuten die 2-G-Zugangsmodelle?

Beim verpflichtenden 2-G-Zugangsmodell in geschlossenen Räumen sowie beim verpflichtenden 2-G-Plus-Zugangsmodell darf nur folgenden Gästen bzw. Besucherinnen und Besuchern der Zugang gewährt werden:

  1. Vollständig Geimpfte und Genesene,
  2. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (in der Ferienzeit müssen Kinder zwischen 6 und 17 Jahren einen negativen Test vorweisen),
  3. Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde oder die in den letzten drei Monaten aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden konnten; zur Erhöhung des Schutzes müssen sie eine Testung mit negativem Testergebnis vorlegen oder vor Ort durchführen und grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske tragen; ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original ist erforderlich.

Bei den 2-G-Plus-Zugangsmodellen haben die vollständig Geimpften und Genesenen zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorzuweisen, sofern keine Ausnahme vorliegt (siehe Antwort auf die Frage: „Müssen Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, beim 2-G-Plus-Zugangsmodell ein negatives Testergebnis vorweisen?“).

Einrichtungen, die das freiwillige 2-G-Plus-Zugangsmodell umsetzen dürfen nur den in Nummer 1 und 2 genannten Personen den Zutritt gewähren, wobei die vollständig Geimpften und Genesenen zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorzuweisen haben.

Beim freiwilligen 2-G-Plus-Zugangsmodell darf generell und beim verpflichtenden 2-G-Plus-Zugangsmodell darf bei Chören zwischen den Chormitgliedern auf Abstandsregelungen sowie die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verzichtet werden.

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In welchen Bereichen gilt das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell?

Das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell gilt in geschlossenen Räumen für

  • Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen,
  • Soziokulturelle Zentren, Bürgerhäuser, Seniorenbegegnungsstätten und -treffpunkten sowie Angebote in Mehrgenerationenhäusern,
  • Kultureinrichtungen mit Ausnahme von Archiven und Bibliotheken,
  • Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten (insbesondere Spielhallen und Spielbanken, Wettannahmestellen (bei kurzzeitiger Abgabe des Wettscheins keine Nachweispflicht), Tierhäuser und andere Gebäude in Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten sowie ähnlichen Freizeitangeboten, Indoor-Spielplätze, Freizeitparks, Saunen und Dampfbäder,;
  • Beherbergungen mit Ausnahme von Beherbergungen aus beruflichen oder medizinischen Gründen (bei den Ausnahmen bedarf es der Vorlage eines negativen Testergebnisses),
  • Reisebusreisen, Schiffrundfahrten, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote,
  • Innengastronomie, Hochschulgastronomie mit Ausnahme Belieferung und Mitnahme von Speisen und Getränken sowie der Tafeln,
  • organisierter Sportbetrieb (auch Fitnessstudios) mit Ausnahme u.a. von Berufssportlern, Kaderathleten und ärztlich verordneten Rehabilitationssport,
  • Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Handelsangebote (Ausnahmen: Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, E-Zigaretten-Geschäfte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungs- und Zeitschriftenverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte und die Direktvermarktung von Blumen und Pflanzen, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Kfz-Teileverkaufsstellen, Fahrradläden, Baumärkte, Garten- und Gartenbaumärkte, Poststellen und der Großhandel).

In Bereichen, in denen das 2-G-Zugangsmodell verpflichtend gilt, bedarf es keiner Anmeldung über die Internetseite www.lsaurl.de/Anzeige-2-G-Zugangsmodell.

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Wie kann ich als Gast, Besucherin oder Besucher usw. an einem 2-G-Zugangsmodell teilnehmen?

Alle anwesenden Personen haben den Verantwortlichen entweder den Impf- oder Genesenennachweis sowie einen amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen. Kinder und Jugendliche können auch einen Schülerausweis oder einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen, aus dem sich die Nichtvollendung des 18. Lebensjahres ergibt.

Den Verantwortlichen wird empfohlen, es zu ermöglichen, die Nachweise elektronisch und programmgestützt über eine Anwendungssoftware wie beispielweise die Corona-Warn-App, luca App oder CovPass-App erbringen zu können.

Was bedeutet das 2-G-Plus-Zugangsmodell und in welchen Bereichen gilt dieses verpflichtend?

Für einige Bereiche wird ein verpflichtendes 2-G-Plus-Zugangsmodell festgeschrieben. Zugang erhalten neben den Geimpften und Genesene, auch Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre und Personen für die keine Impfempfehlung besteht. Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich ein negatives Testergebnis vorlegen. Dies gilt nicht für Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben (siehe Antwort auf die Frage: „Müssen Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, beim 2-G-Plus-Zugangsmodell ein negatives Testergebnis vorweisen?“).

Das 2-G-Plus-Zugangsmodell gilt verpflichtend für:

  • Zusammenkünfte und Veranstaltungen von Chören (für den Chorbetrieb der Kirchen und Religionsgemeinschaften gelten weiterhin die von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung aufgestellten Hygienekonzepte),
  • Veranstaltungen von Kultureinrichtungen, bei einer Teilnehmendenzahl von mehr als 50 Personen in geschlossenen Räumen und 200 Personen im Freien,
  • Volksfeste,
  • Sportveranstaltungen bei einer Teilnehmendenzahl von mehr als 50 Personen in geschlossenen Räumen und 200 Personen im Freien.

Vom Tragen einer Maske, von Abstandsregelungen sowie Kapazitätsbegrenzungen kann beim Chorbetrieb zwischen den Chormitgliedern abgewichen werden.

In Bereichen, in denen das 2-G-Plus-Zugangsmodell verpflichtend gilt, bedarf es keiner Anmeldung über die Internetseite www.lsaurl.de/anzeige-2-G-Zugangsmodell. 

 

In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?

Die Verantwortlichen von bestimmten Veranstaltungen, Einrichtungen oder Angeboten haben nunmehr die Möglichkeit 2-G-Plus-Zugangsmodelle durchführen. Beim 2-G-Plus-Zugangsmodell erhalten Zutritt:

  • vollständig Geimpfte und Genesene mit einem negativen Testergebnis, sofern keine Ausnahme vorliegt (siehe Antwort auf die Frage: „Müssen Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, beim 2-G-Plus-Zugangsmodell ein negatives Testergebnis vorweisen?“).
  • Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres , wobei diese in der Zeit 6- bis 17-Jährige in der Ferienzeit ein negatives Testergebnis vorweisen müssen.

Aufgrund des erhöhten Schutzstandards sind derartige Veranstaltungen, Einrichtungen und Angebote unter erleichterten Bedingungen zulässig.

Bei Veranstaltungen, Einrichtungen und Angeboten, die als freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell betrieben werden, kann von

  • der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes,
  • der Verpflichtung zur Einhaltung eines Abstands und
  • Kapazitätsbegrenzungen

abgewichen werden. Die Verantwortlichen können bestimmen, ob alle oder nur ein Teil dieser Erleichterungen gelten sollen.

Jede oder jeder Verantwortliche entscheidet jedoch selbst, ob er ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell durchführen möchte. Ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell ist grundsätzlich vor Beginn von den Verantwortlichen über die Internetseite www.lsaurl.de/Anzeige-2-G-Zugangsmodell anzuzeigen. Es sind gut sichtbare Aushänge und Hinweise erforderlich, dass die Veranstaltung, der Betrieb oder das Angebot als freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell betrieben wird.

2-G-Plus-Zugangsmodelle sind möglich bei:

  • Veranstaltungen und bestimmten Zusammenkünften,
  • Außerschulischen Bildungsangeboten oder -einrichtungen,
  • Angeboten eines Soziokulturellen Zentrums, Bürgerhauses, einer Seniorenbegegnungsstätte und -treffpunktes oder eines Mehrgenerationenhäuser,
  • Angeboten eines Literaturhauses, Theaters (einschließlich Musiktheaters), Filmtheaters (Kinos), Konzerthäuser oder -veranstalters sowie von Planetarien und Sternwarten,
  • Spielhallen und Spielbanken, Wettannahmestellen, Tierhäuser oder anderen Gebäuden in Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten sowie ähnlichen Freizeitangeboten, Indoor-Spielplätzen, Freizeitparks, Saunen und Dampfbäder,
  • Prostitutionsstätten, Prostitutionsfahrzeugen oder die Prostitutionsvermittlungen,
  • Beherbergungsbetrieben und Reisebusreisen, Flusskreuzfahrten und vergleichbare touristische Angebote, Stadt- oder Naturführungen, Stadtrundfahrten, Schiffsrundfahrten und vergleichbaren touristischen Angeboten,
  • Gaststätten,
  • Messen oder Ausstellungen,
  • beim organisierten Sportbetrieb oder bei Badeanstalten, Schwimmbädern, Heilbädern, Freizeit- oder Sportbädern, Fitness- oder Sportstudios, Sportkursen, Tanz- und Ballettschulen, Yoga- und andere Präventionskursen sowie beim Rehasport. 

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Müssen Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, beim 2-G-Plus-Zugangsmodell ein negatives Testergebnis vorweisen?

In Bereichen, in denen im Rahmen des verpflichtenden und freiwilligen 2-G-Plus-Zugangsmodells nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Testergebnis Zutritt erhalten, gilt eine Testbefreiung für  Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Die zusätzliche Testpflicht entfällt zudem auch für

  • geimpfte Personen, deren letzte Impfung, die für das Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes erforderlich ist, nicht länger als drei Monate zurückliegt und
  • genesene Personen deren zugrundeliegende Testung (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) nicht länger als drei Monate zurückliegt.

 

 

Was bedeutet das 2-G-, 2-G-Plus Zugangsmodell und die Testpflicht für die Beschäftigten der Einrichtungen und Geschäfte?

Für Beschäftigte gilt entsprechend Infektionsschutzgesetz grundsätzlich die Verpflichtung zur Vorlage eines Impf-, Genesenen-, oder negativen Testnachweis.

Beschäftigte von Einrichtungen und Geschäften, in denen das 2-G- oder 2-G-Plus-Zugangsmodell verpflichtend angewendet wird, müssen einen Impf-, Genesenen-, oder negativen Testnachweis vorlegen. Im Rahmen eines freiwilligen 2-G-Plus-Zugangsmodells gilt diese Beschränkung (2-G) ausdrücklich auch für die Beschäftigten und sonst tätigen Personen, die in den gleichen Räumen anwesend sind.

 

KONTAKTE / FEIERN / VERANSTALTUNGEN / FREIZEIT / REISEN

Welche Kontaktbeschränkungen und -empfehlungen gelten? Darf ich mich mit meiner Familie und meinen Freunden treffen?

Für Personen, die weder geimpft noch genesen sind, gelten landesweite Kontaktbeschränkungen. Sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum gilt für private Zusammenkünfte, an denen mindestens eine nicht genesene oder nicht geimpfte Person teilnimmt: es dürfen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und bis zu zwei weitere Personen eines weiteren Haushalts einschließlich der zu deren Haushalten gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres teilnehmen. Ehe- oder Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben; dies gilt auch für die Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts. Der zulässige Betrieb von Einrichtungen wie Supermärkten oder im ÖPNV, in denen Menschen zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen, bleibt von der Kontaktbeschränkung unberührt.

Für alle anderen Personen wird nur eine Kontaktempfehlung gegeben. Das bedeutet: Grundsätzlich sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, die Kontakte zu anderen Personen möglichst gering zu halten. Es wird empfohlen, sich mit nicht mehr als zehn anderen Personen aufzuhalten und den Personenkreis, zu dem ein physisch-sozialer Kontakt besteht, möglichst konstant zu halten. Für alle Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Ansammlungen und Versammlungen wird die Durchführung im Freien empfohlen.

Die Landkreise und kreisfreien Städte werden ermächtigt, zur Eindämmung der Pandemie weitere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene zu verordnen. Als Orientierungswert kann die Kontaktempfehlung, wonach der Aufenthalt auf zehn Personen begrenzt ist, herangezogen werden. 

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Welche Veranstaltungen und Feiern (Geburtstags-, Schulabschluss- und Hochzeitsfeiern etc.) dürfen mit welcher Personenzahl stattfinden?

Private Feiern wie Geburtstage sind für Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich (siehe Antwort auf die Frage: "Welche Kontaktebeschränkungen und -empfehlungen gelten? Darf ich mich mit meiner Familie und meinen Freunden treffen?"). Für Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, besteht keine Personenbegrenzung. Ab einer Personenzahl von 50 Personen ist eine professionelle Organisation erforderlich (Welche Vorgaben gelten für Veranstaltungen und professionell organisierte Feiern mit mehr als 50 Personen?).

Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen wie Meetings, Seminare, Führungen, Fachveranstaltungen, Fachkongresse, Mitglieder- und Delegiertenversammlungen, Informationsveranstaltungen für Volksbegehren und Volksinitiativen, Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Parteien sind mit bis zu 50 Personen möglich, sofern diese vollständig geimpft und genesen sind. Teilnehmer, die weder geimpft noch genesen sind, haben ein negatives Testergebnis vorzulegen (siehe Antwort auf die Frage: „3-G-Regelung - Wenn ein negatives Testergebnis vorausgesetzt wird: Welche Tests sind erlaubt? Sind Getestete, Genesene und Kinder von der Testpflicht ausgenommen?“).

Private Feiern mit mehr als 50 Personen sowie Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen wie Meetings, Seminare, Führungen, Fachveranstaltungen, Fachkongresse, Mitglieder- und Delegiertenversammlungen, Informationsveranstaltungen für Volksbegehren und Volksinitiativen, Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Parteien erfordern eine professionelle Organisation („Welche Vorgaben gelten für Veranstaltungen und professionell organisierte Feiern mit mehr als 50 Personen?“). Private Feiern und Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen erfordern die Anwendung des 2-G-Zugangsmodells (siehe Antwort auf die Frage: „Was bedeuten die 2-G-Zugangsmodelle?“).

Veranstaltungen können auch im Rahmen eines freiwilligen 2-G-Plus-Zugangsmodell durchgeführt werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

Notwendige interne Zusammenkünfte, z. B. Dienstberatungen, Teambesprechungen am Arbeitsplatz, Tarifgespräche, unabdingbare Betriebsversammlungen etc. stellen keine Veranstaltungen im Sinne der Verordnung dar, für sie gelten die Personenbegrenzung und die Testverpflichtung daher nicht.

Die Personenbegrenzung oder Testverpflichtung gilt ebenfalls nicht für Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für bevorstehende Wahlen; auch Wahlkampfstände der politischen Parteien dürfen betrieben werden; nicht eingeschränkt werden das Selbstorganisationsrecht des Landtages, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Gemeinderäte, Verbandsgemeinderäte, Kreistage und weiterer Selbstverwaltungskörperschaften und -einrichtungen sowie Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Daseinsfürsorge und  -vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben zu dienen bestimmt sind.

Zudem werden die Landkreise und kreisfreien Städte ermächtigt, zur Eindämmung der Pandemie weitere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene zu verordnen. Als Orientierungswert kann die Kontaktempfehlung, wonach der Aufenthalt auf zehn Personen begrenzt ist, herangezogen werden. 
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Welche Vorgaben gelten für Veranstaltungen und professionell organisierte Feiern mit mehr als 50 Personen?

Hier ist verpflichtend die 2-G-Zugangsregelung anzuwenden (siehe Antwort auf die Frage „Was bedeuten die 2-G-Zugangsmodelle?“). Zudem wird eine professionelle Organisation vorausgesetzt.

Eine professionelle Organisation liegt vor, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter im Rahmen einer geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Verantwortung ein Konzept erstellt hat, wie die Vorgaben zum Führen von Anwesenheitsnachweisen, zu Reinigungsstandards, zu den Kontaktminimierungs-, Kontaktnachverfolgungs- sowie Hygieneregelungen sowie sichergestellt werden. Die erstellende Person kann auch der Gastwirt oder ein Weddingplaner sein. Es ist ausreichend, wenn die Organisation durch eine oder mehrere Personen erfolgt, die üblicherweise im Rahmen ihrer geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Tätigkeit zumindest gelegentlich derartige Veranstaltungen organisieren und sich daher wiederkehrend mit den jeweils geltenden Organisationsbedingungen auseinandersetzen müssen. Es besteht keine Genehmigungspflicht für das Hygienekonzept, die zuständigen Gesundheitsbehörden dürfen die Einhaltung der Hygieneregeln jedoch prüfen. 

Folgende Vorgaben müssen bei Veranstaltungen und professionell organisierten Feiern mit mehr als 50 Personen beachtet werden:

  • Soweit möglich und zumutbar, wird zwischen den Teilnehmenden ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten (bspw. gilt für Tischsituationen in Restaurants, dass auch ein geringerer Abstand zwischen den Stühlen möglich ist; siehe auch: Antwort auf die Frage: „Welche Regelungen sind in der Gastronomie / Kantinen zu beachten?“). Bei privaten Zusammenkünften muss der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Der Mindestabstand muss damit zwischen Personen des privaten Umfelds nicht eingehalten werden. Zu Fremden, mit den von vornherein keine besondere Interaktion beabsichtigt ist, ist hingegen der Mindestabstand einzuhalten. Der Mindestabstand darf im Freien unterschritten werden, wenn ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Bei Zusammenkünften aus beruflichen, ehrenamtlichen oder vergleichbaren Gründen wie z. B. Vereinsversammlungen oder Arbeitseinsätze von Vereinen handelt es sich nicht um eine private Zusammenkunft.
  • Tanzen ist dem Grunde nach nicht gestattet, da ein Mindestabstand von 1,5 Metern regelmäßig nicht eingehalten und eine Vermischung der Teilnehmenden nicht ausgeschlossen werden kann. 
  • Teilnehmende haben bei Veranstaltungen, nicht jedoch bei privaten Feiern, auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen (beim Verzehr von Speisen oder Getränken kann dieser abgelegt werden). 
  • Der Zutritt darf nur für genesene und vollständig geimpfte Personen, Kindern und Jugendlichen sowie Personen, die sich nicht impfen lassen können, gewährt werden (siehe Antwort auf die Frage: „Was bedeuten die 2-G-Zugangsmodelle?“).
  • Die Verantwortlichen der Veranstaltungen haben einen Anwesenheitsnachweis zu führen; eine digitale Kontaktnachverfolgung ist alternativ zulässig.

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Welche Vorgaben gelten für private Feiern und Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen?

 

Private Feiern mit bis zu 50 Personen (inkl. Kindern) erfordern keine professionelle Organisation und damit kein Hygienekonzept. Zu beachten ist, dass für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen die Kontaktbeschränkungen (ein Haushalt + 2 Personen eines weiteren Haushaltes) gilt, in dessen Folge eine Teilnahme an der Feierlichkeit nur in diesem Umfang möglich ist. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.
Es muss kein gesonderter Anwesenheitsnachweis geführt werden, da der Zweck, die Kontakte nachverfolgen zu können, durch die persönliche Kenntnis des noch überschaubaren Personenkreises gesichert ist.
Es wird empfohlen, auf Mindestabstände (1,5 Metern) zu achten und den Personenkreis, zu dem ein physisch-sozialer Kontakt besteht, möglichst konstant zu halten. Für alle Feiern und Veranstaltungen wird die Durchführung im Freien empfohlen.
Für Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen gelten weiterhin die Maßgaben für Veranstaltungen (siehe Antwort auf die Frage: "Welche Vorgaben gelten für Veranstaltungen und professionell organisierte Feiern mit mehr als 50 Personen?"; es wird insbesondere auf den o.g. Punkt hingewiesen, wonach das Tanzen dem Grunde nach nicht gestattet ist).

 

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Welche Vorgaben gelten für die Durchführung von größeren Veranstaltungen?

Größere Veranstaltungen im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich sind möglich. Die Personenbegrenzung von 50 Personen in geschlossenen Räumen und 200 Personen im Freien darf überschritten werden. Voraussetzung ist die Durchführung im 2-G-Plus Zugangsmodell (siehe Antwort auf die Frage: „Was bedeutet das 2-G-Plus-Zugangsmodell und in welchen Bereichen gilt diese verpflichtend?“).

Folgende zusätzliche Schutzmaßnahmen sind sicherzustellen:

  • die zulässige Zuschauerzahl ist bei Veranstaltungen und die Teilnehmendenzahl bei Volksfesten auf die Hälfte der Kapazität, insgesamt jedoch höchstens in geschlossenen Räumen auf 5 000 Personen und im Freien auf 15 000 Personen, begrenzt; geimpfte und genesene Personen werden bei der Ermittlung der Personenzahl mitgerechnet,
  • erkennbar alkoholisierten Personen wird der Zutritt zur Veranstaltungsstätte verwehrt,
  • zur Einhaltung des Abstandsgebotes sind zusätzliche örtliche Vorkehrungen, insbesondere eine Entzerrung der Zuschauerströme oder eine Segmentierung bei Ein- und Auslass zu treffen,
  • sind Steh- oder Sitzplätze vorhanden haben die Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und
  • die Kontaktnachverfolgung ist über die Personalisierung von Tickets zu gewährleisten; sofern nummerierte Sitzplätze genutzt werden, ist zusätzlich die Sitzplatznummer zu erfassen. Bei Freizeitveranstaltungen, bei denen üblicherweise kein Ticketvorverkauf erfolgt (z. B. Dorffeste, Stadtfeste u.ä.) sind auch andere Arten des Anwesenheitsnachweises zulässig.

 

 

 

Welche Vorgaben gelten bei Hochzeits- oder Trauerzeremonien?

Die Anzahl der Personen bei Trauungs-, Trauer- und Bestattungszeremonien sowie Beisetzungen wird durch die aktuelle Eindämmungsverordnung nicht beschränkt. Die Verantwortlichen haben einen Anwesenheitsnachweis zu führen. 
Die genannten Zeremonien oder Besetzungen können als freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell durchgeführt werden.

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Ich plane einen Umzug in eine neue Wohnung. Darf dieser stattfinden?

Der Umzug ist mit Unterstützung sowohl eines Umzugsunternehmens als auch der Familie oder Bekannten möglich. Für nicht geimpfte und nicht genesene Personen ist dies nur im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich. Allen übrigen Personen wird empfohlen, zum Zwecke des Umzugs Gruppen zu bilden, um den Personenkreis, zu dem ein physisch-sozialer Kontakt besteht, möglichst konstant zu halten. 

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Sind Reisen in und nach Sachsen-Anhalt möglich?

Reisebusreisen, Flusskreuzfahrten und vergleichbare touristische Angebote dürfen im Rahmen eines verpflichtenden 2-G-Zugangsmodells durchgeführt werden, wenn die Fahrgäste in geschlossenen Räumen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Stadt- und Naturführungen sind mit höchstens 50 Teilnehmenden gestattet, wenn die Teilnehmenden ein negatives Testergebnis vorlegen. Bei der Ermittlung der Anzahl der Besucherinnen und Besucher werden vollständig geimpfte und genesene Personen nicht berücksichtigt.

Stadtrundfahrten, Schiffsrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote können im Rahmen des verpflichtenden 2-G-Zugangsmodells durchgeführt werden. Fahrgäste haben in geschlossenen Räumen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Bei allen vorgenannten touristischen Angeboten haben die Verantwortlichen einen Anwesenheitsnachweis zu führen. Außerdem können die touristischen Angebote als 2-G-Plus-Zugangsmodell durchgeführt werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

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Dürfen Hotels, Campingplätze und Pension öffnen?

Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt dürfen öffnen. Hier gilt das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell.

Bei der Beherbergung von Gästen aus beruflichen oder medizinischen Gründen, die weder geimpft noch genesenen sind, ist eine Testung mit negativen Testergebnis vorzulegen oder durchzuführen.

Für Dauercamper mit entsprechendem Erst- oder Zweitwohnsitz auf dem Campingplatz gelten die vorgenannten Maßgaben nicht.

Folgende Voraussetzungen haben zudem Beherbergungsbetriebe sicherzustellen:

  • die Hygienevorschriften (insbesondere bei der Nutzung von gemeinschaftlichen Einrichtungen wie WC-Anlagen, Duschen und Gemeinschaftsküchen: 1,5 Meter Abstand zwischen Personen, wenn es sich bei den Personen nicht um Personen des privaten Umfelds handelt (private Zusammenkunft); verstärkte Reinigungs-​ und Desinfektionsmaßnahmen; Vermeidung von Warteschlangen; Information der Gäste über Hygienemaßnahmen) beachtet werden,
  • die Unterkunft vor einer Weitervermietung von der Vermieterin oder dem Vermieter gründlich gereinigt wurde; Art und Umfang der Reinigung ist in einem Reinigungsprotokoll zu dokumentieren und vier Wochen aufzubewahren,
  • sichergestellt wird, dass die Gäste in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen der Beherbergungsstätte sowie in den Speiseräumen bis zum Erreichen des Platzes einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen,
  • ein Anwesenheitsnachweis geführt wird; eine digitale Kontaktnachverfolgung ist möglich.

Beherbergungsbetriebe können als 2-G-Plus-Zugangsmodell betrieben werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

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Welche Regeln gelten für den Sportbetrieb?

Fitness- und Sportstudios sowie der organisierte Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen dürfen unter bestimmten Voraussetzungen öffnen bzw. stattfinden:

  • die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln,
  • die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht,
  • die Trainerinnen und Trainer oder Verantwortlichen führen einen Anwesenheitsnachweis; dies gilt nicht für den Sportbetrieb von Berufssportlern, Kaderathleten, Schülerinnen und Schüler der Eliteschulen des Sports, der Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern sowie nach der einschlägigen Studienordnung notwendigen Veranstaltungen in Sportstudiengängen.

Sportkurse, insbesondere in Fitness- und Sportstudios, Tanz- und Ballettschulen, Yoga und andere Präventionskurse sowie ärztlich verordneter Rehabilitationssport dürfen durchgeführt werden, wenn durchgängig ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen, beim Paartanz zu einem anderen Paar, eingehalten wird.

Zudem gilt beim Trainingsbetrieb in geschlossenen Räumen sowie bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind davon ausgenommen. Von dem verpflichtenden 2-G-Zugangsmodell sind auch die Zuschauerinnen und Zuschauer umfasst. Für Wettkämpfe im Freien sowie den ärztlich verordneten Rehabilitationssport gilt grundsätzlich weiterhin die Verpflichtung eine Testung mit negativen Testergebnis vorzulegen oder durchzuführen.

Der Sportbetrieb kann im Rahmen eines 2-G-Plus-Zugangsmodell erfolgen (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“). 

Bei größeren Sportveranstaltungen gilt das verpflichtende 2-G-Plus-Zugangsmodell (siehe Antwort auf die Frage „Welche Vorgaben gelten für die Durchführung von größeren Veranstaltungen?“).

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Dürfen Schwimmbäder und Saunen öffnen?

Badeanstalten, Schwimmbäder, Heilbäder, Freizeit- und Sportbäder dürfen unter den oben genannten Voraussetzungen öffnen (siehe Antwort auf die Frage: Welche Regeln gelten für den Sportbetrieb?“). Auch Saunen und Dampfbäder dürfen unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln geöffnet werden. Es gilt das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell.

Bitte beachten Sie, dass Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ausgenommen sind.

Badeanstalten, Bäder und Saunen sowie Dampfbäder können freiwillig als 2-G-Plus-Zugangsmodell betrieben werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

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HYGIENE / MUND-NASEN-BEDECKUNG

Welche Grundregeln zur Einhaltung des Infektionsschutzes sieht die Verordnung vor?

Der Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus basiert auf der Einsicht und Freiwilligkeit der Beteiligten und lässt sich nicht allein durch staatliche Regeln vorschreiben. In diesem Sinne sind physische Distanz (mindestens 1,5 Meter), Hygiene (häufiges Händewaschen), regelmäßiges Lüften in Räumlichkeiten und weitere Verhaltensregeln (Husten-​ und Niesetikette, Verzicht auf Händeschütteln oder Umarmungen zur Begrüßung, ggf. Tragen von Schutzmasken) wichtige Bausteine zur Unterbrechung der Infektionsketten und Eindämmung der Pandemie. Zudem ist es notwendig, dass beim Auftreten von Infektions-​Symptomen zeitnah eine Testung (z. B. ein Schnelltest) durchgeführt wird oder eine stärkere Selbstisolation in der eigenen Häuslichkeit erfolgt, also die betroffenen Personen weder zur Arbeit noch in die Schule oder in die Kindertagesstätte gehen, nicht an privaten Zusammenkünften teilnehmen und sich auch möglichst nicht in die Öffentlichkeit begeben. Auch die Corona-​Warn-App des Robert-​Koch-Instituts oder die luca App können einen wichtigen Beitrag zum eigenen und zum Schutz Dritter leisten, weshalb die freiwillige Nutzung empfohlen wird.

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Wo muss in Sachsen-Anhalt eine Maske getragen werden?

Bei der Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr oder -fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen, der den Mund- Nasen-Bereich vollständig bedeckt.

Auch in Ladengeschäften und in Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege (Friseure etc.) ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Hierdurch soll die Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen oder Aussprache verringert werden.

Zudem ist in Schulgebäuden grundsätzlich ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen, auch im Unterricht. Dies gilt nicht für

  • Einzelbüros,
  • den Schulsport und
  • ohnehin von der Verpflichtung befreite Personengruppen.

Für das Verkaufs-​ und Fahrpersonal gilt:

Grundsätzlich bleibt die Verpflichtung der Arbeitgeber zur Einhaltung der jeweiligen Arbeitsschutzbestimmungen unberührt. Unterstützung bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen bieten Technische Regeln, insbesondere der aktuell vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlichte SARS-​CoV-2-Arbeitsschutzstandard, die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Ergänzend wird auf die FAQ hingewiesen.

Darüber hinaus haben einzelne Berufsgenossenschaften für bestimmte Branchen noch konkretere Hilfestellungen entwickelt. Soweit die Arbeitgeber diese Vorgaben einhalten, können sie davon ausgehen, keine Verstöße gegen die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen zu begehen.

Umgekehrt besteht jedoch keine zwingende Verpflichtung, diese Bestimmungen 1:1 umzusetzen. Die Arbeitgeber müssen bei Abweichungen jedoch nachweisen, wie sie den notwendigen Schutz der Beschäftigten gegebenenfalls durch andere Schutzmaßnahmen ebenso effektiv gewährleisten können. 

Zur Orientierung möchten wir Sie auf die Informationsmaterialien des Robert Koch-Instituts (RKI), des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verweisen:

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Welche Masken sind in Sachsen-Anhalt erlaubt?

Textile Barrieren, also Schals, Tücher, Buffs, selbstgeschneiderte Masken etc. sind in Sachsen-Anhalt. beim Betreten von Geschäften, Verkehrsmitteln des ÖPNV, Fähren und ähnlichen Einrichtungen sowie Betrieben der körpernahen Dienstleitungen nicht ausreichend.

Aufgrund der höheren Schutzwirkung muss dort ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz im Sinne der Verordnung ist eine mehrlagige Einwegmaske (z. B. eine medizinische Gesichtsmaske nach der europäischen Norm EN 14683:2019-10 oder ein vergleichbares Produkt; handelsüblich als OP-Maske, Einwegmaske oder Einwegschutzmaske bezeichnet) oder eine partikelfiltrierende Halbmaske (z. B. FFP2- oder FFP3-Maske).

Medizinische Gesichtsmasken und partikelfiltrierende Halbmasken ohne Ventil haben klar definierte Filtereigenschaften und dienen vor allem dem Fremdschutz. Durch die vorhandene Filterleistung des medizinischen Mund-Nasen Schutzes werden andere Menschen in der nahen Umgebung vor Tröpfchen aus Mund und Nase sowie Aerosolen geschützt. Masken mit Ventil dienen für sich allein vorwiegend dem Eigenschutz. Bei diesen Maskentypen werden die ausgeatmeten Aerosole nicht durch das Filtermaterial abgefangen, sondern nur abgebremst und verwirbelt. Deshalb ist zur Gewährleistung des Schutzes anderer Personen (Fremdschutz) über der Maske mit Ventil ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz im Sinne der Verordnung zu tragen. 

Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz im Sinne dieser Verordnung sind allerdings auch alle  Atemschutzmasken mit gleichwertigen Standards. Der medizinische Mund-Nasen-Schutz muss keine ausdrückliche CE-Kennzeichnung aufweisen. Umfasst sind daher beispielsweise auch Masken des Standards KN95, N95 oder KF94.

Weitere Hinweise finden Sie unter: 

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Welche Personengruppen sind von der Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ausgenommen?

  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres,
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen, da sie in ihrer Kommunikation darauf angewiesen sind, von den Lippen des Gegenübers ablesen zu können. Gleiches gilt für deren Begleitpersonen und im Bedarfsfall für Personen, die mit diesen kommunizieren,
  • Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. medizinischen Mund-Nasen-Schutz wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist in geeigneter Weise (insbesondere durch plausible mündliche Erklärung, Schwerbehindertenausweis, ärztliche Bescheinigung) glaubhaft zu machen. Ab einer stabilen 7-Tage-Inzidenz über 100  haben Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske oder einen medizinischen Mund-Nase-Schutz  tragen können, dies ärztlich zu bescheinigen.

Die Verordnung besagt, dass das Personal, das zur Überwachung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes eingesetzt wird, bspw. durch die Verkaufsleitung über die Ausnahmen zu unterrichten ist.

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KITA / JUGEND

Darf mein Kind weiterhin die Kita besuchen?

Die Kindertagesbetreuung findet im Regelbetrieb statt, sodass die Kinder aller Eltern die Kita besuchen können. Die Nutzung der durch die Kindertageseinrichtungen /das Land zur Verfügung gestellten Selbsttests wird dabei empfohlen.

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Wo finden ich Informationen zum Schulbetrieb?

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Bildungsministeriums.

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Welche Regelungen gelten für Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie der Jugend- und Familienbildungsstätten?

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie der Jugend- und Familienbildungsstätten dürfen für den Publikumsverkehr öffnen, wenn die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden und die Verantwortlichen einen Anwesenheitsnachweis führen. Von den Abstandsregelungen kann abgewichen werden. Ein negatives Testergebnis wird nicht vorausgesetzt.

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GESCHÄFTE, DIENSTLEISTUNGEN, KULTUR UND GASTSTÄTTEN

Gilt das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell auch in Ladengeschäften?

In Ladengeschäften mit Handelsangeboten ist grundsätzlich das 2-G-Zugangsmodell zu beachten. Ausgenommen hiervon sind der Einzelhandel für Lebensmittel, Direktvermarkter für Lebensmittel sowie Pflanzen (z. B. Schnittblumen, Grabgestecke), Abhol- und Lieferdienste, die Getränkemärkte, E-Zigarettengeschäfte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, die Apotheken, die Sanitätshäuser, die Drogerien, die Optiker, die Hörgeräteakustiker, die Kfz-Teileverkaufsstellen, die Fahrradläden, die Poststellen (Filialen, Serviceagenturen und Annahmestellen der Deutschen Post AG und anderer Dienstleister), den Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, die Buchhandlungen, die Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Blumenläden, Gärtnereien, Garten- und Gartenbaumärkte, Baumärkte, den Betrieb von Lebensmitteln im Reisegewerbe, den Online-Handel und den Großhandel. Das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell findet auch für Wochenmärkte keine Anwendung.

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Welche Regelungen sind beim Besuch von Ladengeschäften oder Friseursalons zu beachten?

Ladengeschäfte jeder Art, Messen, Ausstellungen, Wochen-, Jahr- und Spezialmärkte dürfen für den Publikumsverkehr öffnen, wenn die allgemeinen Hygieneregeln sichergestellt werden. In Ladengeschäften jeder Art ist weiterhin die Zugangsbeschränkung von einer Kundin  bzw. einem Kunden je 10 Quadratmeter der Verkaufsfläche einzuhalten. Besucherinnen und Besucher haben in geschlossenen Räumen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Für den Besuch von Messen, Ausstellungen sowie Jahr- und Spezialmärkten ist die Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder negativen Testnachweises erforderlich. Bei Messen und Ausstellungen wird ein Anwesenheitsnachweis vorausgesetzt.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massage- und Fußpflegepraxen, Piercing- und Tattoo-Studios und ähnlichen Betrieben und der medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere die durch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Medizinische Fußpfleger (Podologen) dürfen öffnen, wenn die allgemeinen Hygieneregeln sichergestellt werden, Kundinnen und Kunden einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen oder andere geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden. Die Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaften sollen zusätzlich berücksichtigt werden. Die Kundinnen und Kunden müssen einen Impf-, Genesenen- oder negativen Testnachweis vorlegen.

Die Verantwortlichen haben einen Anwesenheitsnachweis zu führen. 

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Welche Regelungen sind beim Besuch von Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten zu beachten?

Angebote von Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten dürfen nur für den Publikumsverkehr geöffnet werden, wenn die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. Besucherinnen und Besucher haben in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen überall, wo ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

In folgenden Einrichtungen gilt das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell (u .a. Geimpfte, Genesene sowie Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind ausgenommen) in geschlossenen Räumen:

  • Spielhallen und Spielbanken,
  • Wettannahmestellen (ausgenommen sind Besucherinnen und Besucher, die die Wettannahmestellen nur kurzzeitig zur Abgabe eines Wettscheins betreten),
  • Tierhäuser und andere Gebäude in Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten sowie ähnlichen Freizeitangeboten,
  • Indoor-Spielplätze,
  • Freizeitparks,
  • Saunen und Dampfbäder.

Die zuvor aufgelisteten Einrichtungen können als 2-G-Plus-Zugangsmodell betrieben werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

Volksfeste dürfen als professionell organisierte Veranstaltungen stattfinden, wenn das verpflichtende 2-G-Plus-Zugangsmodell angewendet wird. Dabei ist sicherzustellen, dass lediglich die Hälfte der Kapazität genutzt wird; höchstens jedoch 5.000 Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumen und 15.000 Besucherinnen und Besucher im Freien gleichzeitig anwesend sind. Ergänzend gelten die Vorgaben zu Veranstaltungen (siehe „Welche Vorgaben gelten für Veranstaltungen und professionell organisierte Feiern mit mehr als 50 Personen?“) bzw. zu größeren Veranstaltungen (siehe „Welche Vorgaben gelten für die Durchführung von größeren Veranstaltungen?“).

Tanzlustbarkeiten wie insbesondere Clubs, Diskotheken, Musikclubs und vergleichbare Einrichtungen dürfen nicht für den Publikumsverkehr öffnen. Tanzveranstaltungen, z. B. Silvesterfeiern mit Tanz in Gaststätten oder anderen Einrichtungen, sind ebenfalls untersagt; der gewöhnliche Restaurantbetrieb ist unter den Maßgaben der Verordnung weiterhin gestattet.

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Welche Regelungen gelten für Bildungsmaßnahmen?

 

Außerschulische Bildungsangebote und Angebote von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sowie vergleichbarer Einrichtungen dürfen öffnen, wenn die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden, die Verantwortlichen einen Anwesenheitsnachweis führen und nur Personen der Zutritt gewährt wird, die eine Testung mit negativem Testergebnis vorlegen oder durchführen. Finden die Angebote an mehr als zwei Tagen in der Woche regelmäßig im festen Kursverband statt, ist eine Testung nur zweimal in der Woche notwendig. Die Begrenzung von einer Person je 10 m² gilt nicht.

Für Prüfungen gelten die vorgenannten Maßgaben nicht.

Finden Bildungsmaßnahmen in Gruppen bis höchstens zehn Personen zuzüglich der Lehrkraft statt, entfallen die Testpflicht und die Pflicht zum Führen eines Anwesenheitsnachweises. Vollständig Geimpfte und Genesene Personen dürften zusätzlich hinzutreten.

Besucherinnen und Besucher von außerschulischen Bildungsangeboten und Angeboten von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen haben in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; bei Einhaltung von Abstandsregelungen kann am Platz die Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. Stoffmaske) abgenommen werden. Bei der praktischen Fahr- und Flugschulausbildung haben Besucherinnen und Besucher einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Maske) zu tragen.

Bildungsangebote können als freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell durchgeführt werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

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Welche Regelungen gelten für Begegnungsstätten?

Soziokulturelle Zentren, Bürgerhäuser, Seniorenbegegnungsstätten und -treffpunkte sowie Angebote der Mehrgenerationenhäuser dürfen für den Publikumsverkehr öffnen, wenn die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden, die Verantwortlichen einen Anwesenheitsnachweis führen und Personen der Zutritt nur gewährt wird, die dem verpflichtenden 2-G-Zugangsmodell unterliegen (siehe Antwort auf die Frage: „Was bedeutet die 2-G-Regelung?“). Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen müssen in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Angebote in den genannten Begegnungsstätten können freiwillig als 2-G-Plus-Zugangsmodell durchgeführt werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

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Welche Regelungen gelten für Kultureinrichtungen?

Angebote von Kultureinrichtungen öffnen, wenn die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden, die Verantwortlichen einen Anwesenheitsnachweis führen und Personen der Zutritt nur gewährt wird, die dem verpflichtenden 2-G-Zugangsmodell unterliegen (siehe Antwort auf die Frage: „Was bedeutet die 2-G-Regelung?“). Bei Kulturveranstaltungen mit mehr als 50 Personen in geschlossenen Räumen und 200 Personen im Freien ist die 2-G-Plus-Zugangsregelung verpflichtend anzuwenden.

Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen haben im Rahmen des verpflichtenden 2-G-Zugangsmodell in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen; an den Sitzplätzen kann der Mund-Nasen-Schutz bei genügend Abstand abgenommen werden. Die Abstände werden bei festen Sitzplätzen bspw. dadurch gewährleistet, dass die Besetzung mit je einem freien Sitz rechts und links sowie reihenweise versetzt freien Plätzen (Schachbrettmuster) erfolgt. Der Mindestabstand kann im Freien unterschritten werden, wenn ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen wird.

Bei Kulturveranstaltungen im Rahmen des verpflichtenden 2-G-Plus-Zugangsmodells sind die Abstandsregelungen und die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ebenfalls einzuhalten.

In Bibliotheken und Archiven gilt die Pflicht zum Führen eines Anwesenheitsnachweises sowie das 2-G-Zugangsmodell nicht.

 

Für Tanzveranstaltungen gelten die für Tanzlustbarkeiten relevanten Maßgaben.

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Welche Regelungen sind in der Gastronomie / in Kantinen zu beachten?

In Innenbereich von Gaststätten und Hochschulgastronomien gilt verpflichtend das 2-G-Zugangsmodell. Besucherinnen und Besucher in Gaststätten müssen beachten, dass ein Anwesenheitsnachweis zu erbringen ist. Neben Zetteln oder Listen sind auch digitale Lösungen zulässig. In geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen (z. B. auf dem Weg zum Tisch), haben die Gäste einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Angebote in Buffetform mit Selbstbedienung sind nur zulässig, wenn der Betreiber neben der Einhaltung der allgemeinen Hygieneregelungen sicherstellt, dass die Gäste sowohl bei der Entnahme der Speisen und Getränke als auch beim Aufenthalt in der Warteschlange einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Es ist darauf zu achten, dass an Tischen und Plätzen im Freien der Gaststätte die Kontaktbeschränkungen für nicht genesene und nicht geimpfte Personen Anwendung findet. Es können daher nur ein Haushalt mit zwei weiteren Personen eines weiteren Haushalts (inklusive der Kinder unter 14 Jahren) zusammenkommen. In Betriebskantinen gilt das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell ebenso wenig wie bei der Belieferung, beim Außer-Haus-Verkauf oder der Abgabe von Lebensmitteln durch die Tafel.

Für Beherbergungen aus beruflichen und medizinischen Gründen gilt das verpflichtende 2-G-Zugangsmodell nicht. Die Gäste, die weder geimpft noch genesen sind, haben jedoch zu Beginn des Nutzungsverhältnisses einen Test mit negativem Testergebnis vorzulegen.(siehe Antwort auf die Frage: „( Wenn ein negatives Testergebnis vorausgesetzt wird (3-G-Regelung):Welche Tests sind erlaubt? Sind Getestete, Genesene und Kinder von der Testpflicht ausgenommen?“).

Gaststätten nach dem Gaststättengesetz des Landes Sachsen-Anhalts können als 2-G-Plus-Zugangsmodell betrieben werden (siehe Antwort auf die Frage: „In welchen Bereichen gilt ein freiwilliges 2-G-Plus-Zugangsmodell?“).

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