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Frühkindliche Bildung

Frühkindliche Bildung

Die Zeit in der Kindertageseinrichtung und in der Grundschule sind die Jahre, in denen die entscheidenden Weichen für eine erfolgreiche Bildungsbiografie gestellt werden. Frühkindliche Bildung leistet einen wichtigen Beitrag, um  soziale Ausgrenzung zu verhindern und verbessert die Zukunftschancen von Kindern
Investitionen in die frühkindliche Bildung sind wichtige Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Je höher der Bildungsstand der Bevölkerung, desto besser ist eine Gesellschaft für die Anforderungen der modernen Lebens- und Arbeitswelt gerüstet. Es zeigt sich bereits heutzutage, dass wir einen zunehmenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften haben.

Das Land Sachsen Anhalt hat zur Förderung der Chancengerechtigkeit von Kindern im Vorschulalter den Bildungsauftrag für Kindertageseinrichtungen verbindlich im Kinderförderungsgesetz geregelt. Neben der Förderung der Entwicklung von Kindern und ihrer Bildung in den Einrichtungen geht es dabei um den Ausgleich von sozialen, körperlichen, migrations- und geschlechterbedingten Benachteiligungen.

Mit dem Bildungsprogramm „Bildung - elementar, Bildung von Anfang an“, das von den kommunalen Spitzenverbänden, der LIGA der freien Wohlfahrtspflege, den Kirchen in Sachsen-Anhalt, dem Kultusministerium und dem Ministerium für gemeinsam getragen wird, wird dieser Bildungsauftrag konkretisiert. 

Mit dem Gesetz zur Förderung der frühkindlichen Bildung vom 17. Dezember 2008 (GVBL. LSA Nr. 28 S. 448) wird als weiterer Schritt ab dem Kindergartenjahr 2009/2010 für alle Kinder ein Sprachstandsfeststellungsverfahren mit gegebenenfalls anschließender Sprachförderung im vorletzten Jahr vor der Einschulung eingeführt, um zu verhindern, dass zu geringe Sprachkompetenz die gesamte Bildungsbiographie eines Kindes beeinträchtigt und die Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft behindert.