Landesprogramm „Zukunftschance Assistierte Ausbildung (ZaA)“

Mit dem Landesprogramm „Zukunftschance Assistierte Ausbildung“ werden Jugendliche mit schwierigen Ausgangsbedingungen und hohem Förderbedarf durch entsprechende Vorbereitung und intensive sozialpädagogische Begleitung darin unterstützt, erfolgreich eine reguläre Ausbildung zu absolvieren. Die gesetzliche Grundlage dafür bildet das Sozialgesetzbuch III §130.

Die Betreuung erfolgt hierbei ganzheitlich und individualisiert durch einen Bildungsträger als zentrale Kontakt- und Anlaufstelle sowohl für den/die Jugendliche als auch den ausbildenden Betrieb. 

Das Landesprogramm wird in Kooperation vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration und der Bundesagentur für Arbeit auf der Basis eines Landesfachkonzeptes  umgesetzt.

Mit dem Landesprogramm „Zukunftschance Assistierte Ausbildung“ werden die gesetzlichen Pflichtleistungen auf der Basis von § 130 Abs. 8 SGB III durch die Einbeziehung weiterer Zielgruppen und einer Qualitätsoffensive erweitert:

  • Einsatz von Koordinatorinnen und Koordinatoren bei den gewerblichen Kammern als wichtiges Bindeglied zur Wirtschaft sowie zur Stärkung der Zusammenarbeit der beteiligten Akteure,
  • Angebote für die Unternehmen/Ausbildungsverantwortlichen zur Verbesserung der Ausbildungsqualität und zur Unterstützung der in der pädagogischen Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen, u.a. zusätzliche Coachingangebote für die Arbeit mit den Teilnehmer/innen,
  • zusätzliche Zielgruppenangebote: Unterstützung von Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in einem geschlechtsuntypischen Beruf entschieden haben; Unterstützung von Jugendlichen mit Mobilitätsproblemen,
  • für Teilnehmer/innen mit Migrationshintergrund, insbesondere junge Geflüchtete, und Jugendliche mit Behinderungen sollen besondere Unterstützungsangebote vorgehalten werden.
                             Landesfachkonzept "Zukunftschance assistierte Ausbildung"
Zielgruppe der Jugendlichen                                                     Kammerkoordinator/inn/en
Phase I Vorbereitungsphase (beim ZaA-Projektträger)Phase II                                         Ausbildungsbegleitung (in den Betrieben durch den ZaA Projektträger/                           Nachbetreuung in der Probezeit

Coaching                                                   bei Bedarf Organisation von Coaching durch die Kammern für Ausbildungsverantwortliche

Weiterbildung für die ZaA-Projektträger = qualitätssichernde Maßnahmen
Wissenschaftliche Begleitung

 

 

 

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