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Sozialministerin informiert sich über neuartiges Therapieprojekt für "Systemsprenger"

Landessozialministerin Petra Grimm-Benne hat im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) ein besonderes Therapieprojekt unter die Lupe genommen.

BU: Im Gespräch über neuartige Therapieformen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (v.l.n.r.): Landessozialministerin Petra Grimm-Benne, Thomas Wüstner (Geschäftsführer Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara), Dr. Katja Pähle, MdL, Daniela Marintschev (Pflegedirektorin Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara), Dr. Hendrik Liedtke (Ärztlicher Direktor Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara). (Quelle: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara / Jan-Stephan Schweda).

Kinder und Jugendliche, die von Gewalt oder Vernachlässigung betroffen sind oder in schwierigen Familienverhältnissen aufwachsen, sind oft nicht für den regulären Schulbesuch bereit. Als sogenannte „Systemsprenger“ lehnen sie sich häufig gegen alle Hilfsangebote auf und geraten so in eine Situation, die den Einstieg in ein normales Sozial- und Berufsleben erschwert oder dauerhaft verhindert. Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) sucht mit seinem kinder- und jugendpsychiatrischen Schwerpunkt nach neuen und wirksamen Unterstützungsformen. Mit einem Therapieprojekt, das Jugendliche an die landwirtschaftliche Tätigkeit eines Schäfers heranführt und die konkrete Mitarbeit bei der Aufzucht und Pflege der Tiere ermöglicht, konnten seit dem vergangenen Jahr sichtbare Erfolge erzielt werden.

Ministerin Grimm-Benne: „Wir werden verschiedene Fördermöglichkeiten prüfen lassen“. Sie verwies jedoch auf die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit von Therapieansätzen. Neben der zeitlichen Dimension sei die strukturierte, vernetzte und fachkompetente Begleitung eine wichtige Grundvoraussetzung. 

Zur Pressemitteilung des Krankenhauses St. Elisabeht und St. Barbara

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