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Personelle und technische Stärkung der Gesundheitsämter ist wichtiger Schritt

Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) mit dem Bund begrüßt.

Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist in der Corona-Pandemie besonders gefordert.

Mit dem Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) ist ein großes Unterstützungspaket in Höhe von insgesamt vier Milliarden Euro geschnürt worden.

"Der öffentliche Gesundheitsdienst hat in den vergangenen Monaten Herausragendes geleistet und hat einen großen Anteil am vergleichsweise geringen Infektionsgeschehen in Sachsen-Anhalt", sagt Grimm-Benne. Infektionen melden, Kontakte nachverfolgen, Tests durchführen: Diese Aufgaben bedeuten in der Pandemie einen deutlichen Arbeitsaufwuchs, der die Mitarbeitenden an die Grenzen des Leistbaren gebracht habe. Nun müssten die Weichen für eine langfristige Stärkung gestellt werden.

Der Bund stellt Mittel für Personal, Digitalisierung und moderne Strukturen zur Verfügung. Für Sachsen-Anhalt bedeute das nach ersten Berechnungen rund 140 zusätzliche Vollzeitstellen im Bereich des ÖGD bis Ende 2022. Zudem sollen rund 50 Millionen Euro an Bundesmitteln in die technische Modernisierung der landesweit 14 Gesundheitsämter fließen.

"Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der mit weiteren Maßnahmen flankiert werden muss, um künftig auch qualifiziertes Personal finden und binden zu können", sagt Grimm-Benne. Zur Steigerung der Attraktivität des ÖGD bedürfe es beispielsweise der Verankerung ÖGD-relevanter Inhalte im Medizinstudium oder das Ermöglichen von Famulaturen und Abschnitten des Praktischen Jahres im ÖGD.

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