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Parlament beschließt Landarztquote

Sachsen-Anhalt reserviert an den Universitäten in Magdeburg und Halle bis zu 20 der landesweit 400 Medizinstudienplätze für angehende Landärzte.

Das sieht das Gesetz zur Landarztquote vor, das der Landtag Ende September verabschiedet hat. „Das ist ein weiterer Baustein, um eine gute wohnortnahe hausärztliche Versorgung dauerhaft sicher zu stellen“, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. Sie sprach von einem wichtigen Signal, „auch wenn wir die Erfolge des Programms erst in vielen Jahren sehen werden“. Ziel ist, erstmals zum Wintersemester 2020/21 Plätze zu vergeben. Interessenten verpflichten sich, nach Abschluss der Facharztausbildung zehn Jahre lang als Allgemeinmediziner in Gebieten in Sachsen-Anhalt tätig zu sein, in denen es zu wenige Hausärzte gibt oder in denen Unterversorgung droht. Wird der Vertrag nicht eingehalten, drohen bis zu 250.000 Euro Vertragsstrafe.