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Mehr als 500 Anrufe bei Hotline gegen Pflegenotstand

560 Anrufe sind seit dem 21. Dezember bei der Hotline gegen Pflegenotstand in Sachsen-Anhalt eingegangen.

Die von den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt betriebene Hotline ist unter der Rufnummer 0345 1332 444 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

Magdeburg. Die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Sozialministerium hatten die Nummer 0345 1332 444 geschaltet, um Einrichtungen der Altenpflege und Behindertenhilfe bei der Suche nach dringend benötigtem Personal zu unterstützen. Unter der Rufnummer können sich Menschen melden, die bereit sind, in von akuten Personalengpässen betroffenen Einrichtungen mitzuarbeiten.

Mit der gemeinsamen Aktion der Arbeitsagenturen in Sachsen-Anhalt und des Ministeriums sollen betroffene Einrichtungen schnelle Unterstützung erhalten. Vor diesem Hintergrund werden freiwillige gesucht, die sich eine Beschäftigung in der Pflege vorstellen können. "Die ersten Zahlen stimmen positiv und zeigen einerseits, dass wir mit dem Hilfsangebot für die Pflege auf einem guten Weg sind. Andererseits unterstreicht es die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Menschen in einer schwierigen Zeit", sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne, die eine Verlängerung des Angebots ankündigt. Es gehe nicht um die Vermittlung von Ehrenamtlichen, sondern um zusätzliches Personal, das kurzfristig zur Verfügung stehe. "Ich weiß, dass in der gegenwärtigen Situation die Einarbeitung neuer Kräfte einen zusätzlichen Aufwand für die betroffenen Einrichtungen bedeutet, sehe das jedoch auch als Chance, langfristig die Personalsituation zu verbessern. Aus den bisherigen Rückmeldungen zeichnet sich eine positive Tendenz ab", so Grimm-Benne.

Aktuell wird für fast 60 Pflegeeinrichtungen Personal gesucht. Durch die Vermittlung der BA konnten bereits in den ersten drei Wochen 23 Unterstützerinnen und Unterstützer ihre Arbeit aufnehmen und den Personalnotstand lindern. Zudem gibt es Fälle, wo sich Freiwillige auch auf direktem Weg bei den Einrichtungen gemeldet haben. "Gesucht werden nicht nur Pflegefachkräfte, Pflegehelferinnen und -helfer oder Auszubildende und Studierende verschiedenster Fachrichtungen wie Medizin, Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Wir wollen auch Arbeitslose, Menschen in Kurzarbeit und Freiwillige mit anderem beruflichen Hintergrund ansprechen. Diese können zum Beispiel das vorhandene Fachpersonal bei der Durchführung von Antigen-Tests und der Organisation von Corona-Schutzimpfungen unterstützen und entlasten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeite an der Hotline beraten die Interessentinnen und Interessenten und vermitteln sie an Einrichtungen weiter, die Bedarfe haben. Die Art der Zusammenarbeit und Arbeitsverträge regeln die Einrichtungen und die Freiwilligen dann untereinander", ergänzt Markus Behrens, Geschäftsführer der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen.

Die von den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt betriebene Hotline ist unter der Rufnummer 0345 1332 444 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

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RT @BMG_Bund: Warum ist der #Impfstoff zu Anfang knapp? Diese Frage beantwortet unser Video. https://t.co/TnBOBRVyst

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Update 14. Januar: Zahl der bestätigten #Covid19-Infizierten in @SachsenAnhalt bei 41.614, 1097 mehr als gestern. Derzeit etwa 9.070 Infizierte. 190 Intensivbetten mit #COVID19-Patienten belegt, 106 werden beatmet. 29.448 Personen geimpft.

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RT @BMG_Bund: Die Nationale #Impfstrategie sieht vor, zunächst denen ein #Impfangebot zu machen, bei denen ein schwerer Verlauf im Falle ei…

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@DCWi02 @Family_Nanny @sachsenanhalt Es ist möglich, ein anderes Impfzentrum zu wählen, als das am Wohnort. Voraussetzung ist immer: Sie gehören zu der Gruppe, die sich jetzt schon impfen lassen kann.

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@Kosmo86 Es fehlt derzeit leider noch an ausreichend Impfstoff, um in den Impfzentren so viele Termine anbieten zu können, wie es sich alle Beteiligten wünschen.

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Update 13. Januar: Zahl der bestätigten #Covid19-Infizierten in @SachsenAnhalt bei 40.513, 953 mehr als gestern. Derzeit etwa 8.598 Infizierte. 191 Intensivbetten mit #COVID19-Patienten belegt, 106 werden beatmet. 24.413 Personen geimpft.

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„Wollen mit frühzeitiger Fördermittel-Auszahlung als Gesamtbetrag #Liquidit ät sicherstellen, damit Kliniken #Corona-Belastungen besser schultern können“, sagt @GrimmBenne. Im Frühjahr 2020 waren Fördermittel erstmals in einer Summe ausgezahlt worden.

 

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