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Grimm-Benne betont Stärken der frühkindlichen Bildung in Sachsen-Anhalt

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Sozialministerin hat die Stärken der frühkindlichen Bildung und Betreuung in Sachsen-Anhalt betont: „Kinder haben ab Geburt einen Betreuungsanspruch von bis zu zehn Stunden.

Wir haben gut ausgebildete Erzieherinnen, gute pädagogische Angebote und lange Kita-Öffnungszeiten, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern.“ Das sei auch im bundesweiten Vergleich ein großes Pfund.

Grimm-Benne reagierte damit auf das aktuelle Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann-Stiftung, in dem ein erheblicher Ausbau der Personalkapazitäten eingefordert wird. Die Gruppen in den Krippen und Kitas werden wie schon in den Vorjahren als zu groß kritisiert.

Grimm-Benne entgegnet, Sachsen-Anhalt habe in den vergangenen Jahren die Kita-Qualität Schritt für Schritt deutlich verbessern können. Dies wird auch in der Studie anerkannt. So schreiben die Forscher, bei der Entwicklung des Personalschlüssels, der besagt, um wie viele Kinder sich eine Fachkraft rechnerisch kümmern muss, habe sich Sachsen-Anhalt im Krippenbereich zwischen 2013 und 2019 neben Brandenburg bundesweit am besten entwickelt. Gelobt wird auch, dass die Qualifikation des Personals auf hohem Niveau ist.

Grimm-Benne sagte, Sachsen-Anhalts Kita-Personal stehe vor einem Generationswechsel. Um drohendem Personalmangel zu begegnen, sei im Rahmen des Gute-Kita-Pakts mit der Bundesregierung eine Fachkraftoffensive gestartet worden. 

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