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Ein Jahr Gute-Kita-Gesetz: Plus für frühkindliche Bildung

Magdeburg. Sachsen-Anhalt zieht ein Jahr nach Unterzeichnung des Vertrags zum „Gute-Kita-Gesetz“ eine positive Bilanz.

 „Das Geld ist in unserem Bundesland gut eingesetzt. Das bisher Erreichte kann sich sehen lassen“, so Sozialministerin Petra Grimm-Benne. „Was mich besonders freut: Unsere Ausbildungsoffensive ist trotz der Corona-Beschränkungen erfolgreich angelaufen.“ Nach Sachsen-Anhalt fließen bis 2022 insgesamt 140 Millionen Euro, um die Kita-Qualität zu verbessern. Der entsprechende Vertrag war am 23. August 2019 in Halle unterzeichnet worden.

„Zum 1. August dieses Jahres starteten 157 Auszubildende die praxisintegrierte, vergütete Erzieherausbildung“, sagt Grimm-Benne. Zusätzlich werde die Finan-zierung der Qualifizierung von bis zu 200 pädagogischen Fachkräften zu Praxis-anleitungen im Land gefördert. Seit Jahresbeginn fließt zudem mehr Geld in min-destens zwei zusätzliche pädagogische Fachberatungen pro Landkreis. Und: in Kindertageseinrich5tungen mit besonderem Entwicklungsbedarf wurden zusätzli-che Personalstellen geschaffen.

Sachsen-Anhalt zielt auf den Ausbau der Fachberatung, die Steigerung der Zahl zusätzlicher pädagogischer Fachkräfte und auf die Befreiung von Schulgeld für Schülerinnen und Schüler in der Erzieherausbildung. „Bei dieser Maßnahme werden nach aktuellem Stand werden insgesamt rund 2400 Schülerinnen und Schüler an 13 Schulen in freier Trägerschaft finanziell entlastet“, sagt Grimm-Benne. Außerdem werden Mehrkindfamilien noch stärker entlastet als zuvor: Eltern müssen nur noch für ein Kind Elternbeiträge zahlen. Neu ist, dass Hortkinder werden dabei in die Berechnung einbezogen werden.

„Für alle Maßnahmen gilt: Wir fördern eine hervorragende Bildung und ein gutes Aufwachsen unserer Kinder, eine gleichberechtigte Teilhabe unabhängig vom Geldbeutel der Eltern sowie eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Grimm-Benne

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