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Corona-Virus: Sachsen-Anhalt ist gut vorbereitet

Auch in Deutschland gibt es erste Erkrankungsfälle durch den neuen Corona-Virus, Sachsen-Anhalt ist für ein Infektionsgeschehen gewappnet. FAQs:

Im Landesamt für Verbraucherschutz in Magdeburg wird mit PCR-Diagnostik Corona-Virus-Verdachtsfällen nachgegangen.

  • Welche Maßnahmen wurden bislang in Sachsen-Anhalt aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus getroffen?
    Wie andere Bundesländer auch, hat sich Sachsen-Anhalt auf die Bewältigung einer gesundheitlichen Krisensituation und die damit ursächlich verbundene Situation gut vorbereitet. Nach dem Pandemieplan des Landes werden Entscheidungen in der Regel durch die zuständigen Gesundheitsämter der Städte oder Landkreise getroffen. Die Gesundheitsämter informieren sich dafür bei den Landesbehörden, die mit entsprechenden Bundesbehörden, anderen Landesbehörden und dem Robert-Koch-Institut (RKI) in engem Austausch stehen. Zu den Aufgaben der Gesundheitsämter gehören z.B. die Kontakte eines Patienten zurück zu verfolgen. Darüber hinaus treffen sie Festlegungen, wie Arztpraxen und Kliniken mit Verdachtsfällen umgehen sollen. Ein begründeter Anfangsverdacht für nCov liegt vor, wenn: Symptome einer Atemwegserkrankung + Aufenthalt in einem Risikogebiet oder Kontakt zu einem nachweislich Erkrankten).
  • Welche Krankenhäuser wurden speziell vorbereitet?
    Eine spezielle Vorbereitung der Krankenhäuser auf diesen Fall gab es nicht. Aber alle KH in Sachsen-Anhalt wurden zum Vorgehen bei externen bzw. internen Krisenfällen im Rahmen der Krankenhausalarmplanung geschult. Gemäß § 14b KHG LSA müssen sich alle Krankenhäuser des Landes auf besondere Schadensereignisse oder Gefahrenlagen vorbereiten und hierfür Notfallpläne (Alarm- und Einsatzpläne) im erforderlichen Umfang und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises und der kreisfreien Stadt aufstellen und fortschreiben. Grundsätzlich sind in Sachsen-Anhalt alle Krankenhäuser, die der stationären medizinischen Versorgung dienen, zur Behandlung von infektiösen Patienten stadt- und landkreisübergreifend verpflichtet. Ausgehend von der Schwere des Krankheitsverlaufs sollen Patienten mit starken pulmonalen Beschwerden (Atemnot) vorrangig von Krankenhäusern aufgenommen werden, die über Beatmungskapazitäten verfügen. Schwerpunktkrankenhäuser werden nicht gebildet.
  • Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um bei einer potenziellen Ausbreitung schnell handeln zu können?
    An erster Stelle stehen die Isolierung eines Infizierten, Hygienemaßnahmen und die Diagnostik. Wir verfügen beim Landesamt für Verbraucherschutz in Magdeburg über die entsprechende PCR-Diagnostik, das erspart Zeit und lange Wege. In Sachsen-Anhalt sind Abläufe und Erreichbarkeiten für den Fall eines größeren Infektionsgeschehens im Rahmen eines Pandemieplanes festgeschrieben.
  • Welche Maßnahmen wären notwendig?
    Schutzmaßnahmen wie die Isolierung eines Infizierten und die Ermittlung von Kontaktpersonen müssen unmittelbar und schnell eingeleitet werden.
  • Stehen Sie im Austausch mit anderen Bundesländern oder Bundesbehörden?
    Natürlich. Regelmäßig finden Telefonschaltkonferenzen statt.
  • Gibt es bislang Verdachtsfälle in Sachsen-Anhalt?
    Bislang gab es lediglich "Vorverdachtsfälle" in Sachsen-Anhalt, die sich nicht bestätigt haben.
  • Gibt es eine Einschätzung, wie wahrscheinlich es ist, dass es auch in Sachsen-Anhalt Infizierte geben wird?
    Das gleicht einem Blick in die Glaskugel. In einer multimobilen und globalisierten Gesellschaft ist es nicht ausgeschlossen, dass es auch in Sachsen-Anhalt Infizierte geben kann.

Aktuelle Informationen gibt es beim Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt hier:

Weiterführende Informationen unter: Robert-Koch-Institut und Bundesministerium für Gesundheit 

 

 

Coronavirus - Aktuelle Informationen

Aktueller Pandemieplan Sachsen-Anhalt (wird fortlaufend aktualisiert) hier als pdf