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Bericht: Großteil der Lebensmittel in Sachsen-Anhalt ist sicher

Fast alle in Sachsen-Anhalt erzeugten oder vertriebenen Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Kosmetika sind sicher. Das geht aus dem aktuelle Bericht des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) hervor.

Vorstellung des Jahresberichtes Lebensmittelsicherheit im Landesamt für Verbraucherschutz in Halle.

Prof. Dietrich Mäde (r.), LAV-Fachbereichsleiter für Lebensmittelsicherheit, überprüft die Pipettierung im Bereich der DNA-Analyse bei Listerien.

Im Jahr 2018 haben Experten des Landesamt für Verbraucherschutz insgesamt rund 11.000 Proben von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Kosmetika untersucht. Die Proben werden auf krankmachende Bakterien, Viren, Rückstände von Pestiziden bzw. weiteren Schadstoffen untersucht. Zehn Prozent der eingesandten Lebensmittel waren zu beanstanden, ein großer Teil aufgrund von fehlerhaften Kennzeichnungen der Produkte. "Verbraucher sind sachgerecht zu informieren. Täuschungen müssen vermieden werden",  sagt Staatssekretärin Beate Bröcker bei der Vorstellung des aktuellen Berichts "Untersuchungen zur Lebensmittelsicherheit 2018" am traditionsreichen Standort in Halle.

"Die Lebensmittelüberwachung ist in Sachsen-Anhalt gut aufgestellt", so Bröcker weiter. Die jüngsten Meldungen zu Listerien - Bakterien, die über das Essen und damit über den Magen-Darm-Trakt in den menschlichen Körper gelangen und schweren Durchfall und Erbrechen auslösen - schrecken auf. Allerdings sind die Zahlen nach der amtlichen Statistik des Robert-Koch-Instituts bundesweit auf dem Rückzug. "Die tragischen Fälle, die jüngst in die Schlagzeilen gerieten, hätte man noch vor zwei bis drei Jahren nicht derart rasch und präzise einem Lebensmittelhersteller zuordnen können", sagt Bröcker. Mit Einführung modernster Methoden zur DNA-Analyse sei es nun möglich, Erkrankungsfälle schneller und effizienter aufzuklären, so Bröcker weiter. Der Fachbereich Lebensmittelsicherheit setzt diese Verfahren bereits ein. 

 

 

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